Rund 975 Milliarden Euro sind in Österreich im Besitz von 500 Superreichen. Weitere 550 Milliarden Euro teilen sich rund 60.000 Hochvermögende. Das sind insgesamt etwa 61 Prozent der finanziellen Mittel der österreichischen Bevölkerung. Und die Nettovermögen sind 2025 um 9,3 Prozent gestiegen, das globale Finanzvermögen sogar um 10,7 Prozent. Frage: Auch die "Vermögen der kleinen Leute"? Aber "vermögensbezogene Steuern bringen nichts / sind hierzulande kein Thema"??? (Zusammenfassung in einfacher Sprache)
https://orf.at/stories/3431511/
Zitat: Das Vermögen der Österreicherinnen und Österreicher ist 2025 deutlich gewachsen. Angetrieben von starken Börsen stieg das Gesamtnettovermögen laut „Global Wealth Report“ der Boston Consulting Group (BCG) um 15,8 Prozent auf 2,9 Billionen US-Dollar (rund 2,5 Billionen Euro). Die Ungleichverteilung bleibt stark ausgeprägt: Nur rund 500 Superreiche („Ultra High Net Worth Individuals“) vereinen 39 Prozent des österreichischen Finanzvermögens auf sich. Zusammen mit den rund 60.000 Hochvermögenden (eine bis 100 Mio. Dollar) hält diese Gruppe 61 Prozent der finanziellen Mittel. Am unteren Ende der Pyramide teilen sich rund 7,3 Millionen Menschen mit jeweils weniger als 250.000 Dollar Finanzvermögen die verbleibenden 30 Prozent. Neun Prozent entfallen auf rund 200.000 Personen im „Affluent-Segment“, einer kaufkräftigen gehobenen Mittelschicht mit mehr als 100.000 Dollar Finanzvermögen.
An dieser Stelle sei zunächst einmal auf unseren derzeit nicht einmal eine Woche alten Beitrag vom 21.5.2026 verwiesen: Eine bessere Bestätigung zum dort Ausgeführten gibt es kaum!
Also, noch einmal zum genau Mitschauen! Die Boston Consulting Group - ja nicht gerade eine linkslinke Revoluzzer-Schwurbler-Tagträumer-Truppe - schreibt hier in ihrem Bericht, dass rund 500 Superreiche in Österreich 39 Prozent des österreichischen Finanzvermögens von 2,5 Billionen Euro besitzen - ausgeschrieben von rund 2.500.000.000.000 Euro. 39 Prozent davon sind, schnell dividiert, 975.000.000.000 Euro - also 975 Milliarden Euro.
Zum Vergleich: Die Republik Österreich wies laut Statistik Austria für das Jahr 2025 als Gesamtstaat ein Ausgabenvolumen von rund 283 Milliarden Euro auf. Nur damit wir wissen, von welchen Größenordnungen wir hier reden!
Auf jeden dieser 500 Superreichen kommt daraus im Schnitt ein Vermögensanteil von 1,95 Milliarden Euro.
Aber dem ja nicht genug!
Weitere 550 Milliarden Euro teilen sich - wenn wir richtig gerechnet haben - rund 60.000 Hochvermögenden (eine bis 100 Mio. Dollar). Diese armen Schlucker besitzen im Schnitt "nur mehr" rund 9,2 Millionen Euro.
Die verbleibenden 750 Milliarden Euro an Vermögen dürfen sich rund 7,3 Millionen Menschen mit jeweils "weniger als 250.000 Dollar Finanzvermögen" teilen.
Das macht dann pro Person ... wow, satte 103.000 Euro.
Moment, aber wieder im Schnitt!
Wobei neun Prozent (von diesem letzten Teil oder vom Gesamtvermögen?) aber allein schon wieder auf rund 200.000 Personen im „Affluent-Segment“, einer kaufkräftigen gehobenen Mittelschicht mit mehr als 100.000 Dollar Finanzvermögen entfallen. Allein schon vom Restbetrag weg gerechnet wären diese 9 % ja wieder 67,5 Milliarden Euro weniger für den gesamten übrigen Bevölkerungsanteil.
Und die Spanne von "weniger als 250.000 Dollar Finanzvermögen" bis überhaupt kein Finanzvermögen ist wohl ebenso noch riesengroß!
Aber natürlich, wir müssen es einsehen: Vermögensbezogene Steuern bringen nichts. Lächerlich! Ja, wo kämen wir denn da hin?
Vor allem, wenn - Zitat aus dem besagten Bericht: Weltweit stieg das Nettovermögen 2025 um 9,3 Prozent auf den neuen Höchststand von 550 Billionen Dollar. Das globale Finanzvermögen wuchs um 10,7 Prozent auf 333 Billionen Dollar. Fast 97.000 Superreiche gibt es weltweit, die meisten davon in den USA und in China.
Frage: Bei wem aus dem "gemeinen Fußvolk" ist das Nettovermögen im Jahr 2025 um 9,3 oder gar 10,7 Prozent gestiegen ???

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