Wie wir arbeiten

Das ganz andere Denken und Handeln der DA

Die Demokratische Alternative unterscheidet sich schon in ihrem Zugang zur politischen Veränderung und daher der eigenen Arbeitsweise grundsätzlich von anderen politischen Parteien.

Zur Strategie und Arbeitsweise der Demokratischen Alternative:

Und das Ziel der Demokratischen Alternative ist es, einerseits möglichst das „Best of“ an Vorstellungen und Konzepten für die weitere Entwicklung zu finden (lokal/regional wie global) und andererseits möglichst das „Best of“ an Menschen für die verlässliche, optimale Umsetzung dessen in die Politik zu bringen.

Dabei ist die Umsetzung der (umfassenden, nachhaltigen) Programme wichtiger, als die eigene Vertretung in politischen Funktionen.

Die Alleinstellungsmerkmale der DA und ihre Unterscheidungsmerkmale zum Mitbewerb müssen für die Bürger / Wähler einerseits leicht greifbar sein und andererseits auch nachweislich langfristig erhalten bleiben.

Daher ist die Glaubwürdigkeit und klare Linie diesbezüglich von entscheidender Bedeutung und darf aus dem eigenen Denken und Handeln nicht gefährdet werden. Entscheidend ist es, die Glaubwürdigkeit auf Basis einer klaren Linie konsequent aufzubauen – aber darauffolgend auch langfristig zu erhalten.

Natürlich besteht das offizielle “Mandat zum Handeln” innerhalb der dafür vorgesehenen Gremien, Funktionen und Instanzen. Aber auch dort hängt das Veränderungspotential von den Mehrheitsverhältnissen und daher dem Verhalten des Mitbewerbs ab.

Daher werden auch schon außerhalb der gewählten oder ernannten politischen Funktionen so gut wie möglich alle Chancen genutzt, um Veränderungen in Gang zu bringen.

Die institutionelle Politik – in vielerlei Hinsicht durchaus zu Recht verpönt – bestimmt maßgeblich das Geschehen auf unserem Planeten. Ein zivilgesellschaftliches Engagement (so unentbehrlich es dort ist, um die Folgen von politischer Fehlentwicklung zumindest abzumildern) ersetzt das direkte Engagement in der institutionellen Politik nicht, da die Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass von den derzeit etablierten Berufspolitikern keine maßgebliche und rechtzeitige Veränderung zu erwarten ist.

Reformen geschehen nicht auf der Straße, sondern innerhalb der Entscheidungsstrukturen. Auch hier hat die Vergangenheit gezeigt, dass die etablierte Politik auf die protestierenden Menschen so gut wie gar nicht hört. Im Gegenteil: Die zunehmende Aggression nicht wahrgenommener Menschen kann dort zu Gewalt und somit einem gegebenen Anlass führen, die bisher bestehenden Freiheiten “zu unserem eigenen Schutz” Zug um Zug einzuschränken. Daher hält sich die DA vom Mittel des Protests auf der Straße fern.

Auch reiner Aktionismus ist kein von uns angewendetes Mittel, da ein solcher zwar punktuell Aufmerksamkeit erregen kann, aber auf der anderen Seite nicht zu der uns naheliegenden Sachlichkeit passt.

Die DA versucht, durch sachlich fundierte und belegte Kritik Veränderungen im Denken und Handeln der Entscheidungsträger herbeizuführen. Sie scheut dabei weder die gebotene Hartnäckigkeit noch den erforderlichen Nachdruck.

Aber Kritik alleine ist zuwenig! Daher positioniert sich die DA als “Denkfabrik” und Konzeptentwickler. Das beginnt bei kleinen Details und reicht bis zu grundlegenden Systemänderungen.

Versachlichung des politischen Diskussion: Vorschläge werden rein nach deren Inhalt und Veränderungspotential bemessen, NICHT von wem der Vorschlag kommt. 

Diskussionen werden auf deren Fokus reduziert, statt parteipolitisch Kleingeld zu wechseln, auf andere Themengebiete abzuschweifen et cetera.

Viele Menschen haben sich von der “institutionellen Politik” abgewendet, weil “Politik ein zu schmutziges Geschäft ist”. Und damit liegen sie – nimmt man die tagtäglichen realpolitischen Gegebenheiten her – ja nicht einmal so falsch!

Personen, die sich aus dem heraus motiviert “ins Private zurückziehen” nehmen sich aber bloß selbst aus ihrer eigenen Gestaltungsmöglichkeit heraus – obwohl sie selbst aufgrund ihrer Denkweise und Handlungsbereitschaft durchaus dazu prädestiniert wären, in der Realpolitik positive Beiträge zu leisten. Diese Leute haben ihr persönliches und unersetzbares Veränderungspotential aufgegeben. Sie überlassen die institutionelle Politik somit denen, die sie tagtäglich noch schmutziger machen!

Oder aber diese Menschen ziehen sich in paralleles zivilgesellschaftliches Engagement zurück: In NGO’s, ehrenamtliche Organisationen und private Initiativen, die karitativ tätig sind oder sich in Umweltthemen (etc.) engagieren. Ein – ja durchaus ehrenhaftes – persönliches Bemühen, das sich aber realistisch betrachtet punkto Kosten/Nutzen-Rechnung nicht ausgehen kann. Denn dort besteht bloß die (in Relation immer geringer werdende) Möglichkeit, “das an Schaden halbwegs abzufedern, was die institutionelle Politik anrichtet”.

Die DA will in diesem Sinn jene Personen (zurück) in die Politik bringen, die für eine verbesserte Denk- und Handlungsweise dort geradezu prädestiniert wären, die sich aber (obwohl durchaus nachvollziehbar) von dieser frustriert abgewendet haben.

Parteigründer Gerhard Kuchta dazu: “Wenn die wirklich zu einer guten Politik berufenen Leitfiguren in unserer Gesellschaft einen Einstieg in die Politik verweigern, weil sie ihnen ein zu schmutziges Geschäft geworden ist, dann überlassen sie die Politik denen, die sie Tag für Tag noch schmutziger machen. Man muss die Menschen längst nicht mehr wachrütteln. Man muss ihnen wählbare Alternativen geben, auf die sie sich dann auch verlassen können. Man unterschätzt, wie dünn das Eis schon geworden ist, und auch wie empfindlich wir in unserer Technologisierung bezüglich Katastrophen geworden sind. Auf unserem weiter so fortgesetzten Weg wären die unvermeidbar – und letal.”

Nein, keineswegs!

Und wenn es bessere Vorschläge, Konzepte, Ideen, geeignete Personen etc. gibt, dann ist dies anzuerkennen und genießt sogar unsere volle Unterstützung!

Die DA verzichtet auf  Show-Effekte, Aktionismus und eine “politische Inszenierung” – ebenso auf die sonst oft übliche Überhöhung der eigenen Akteure als Superstars, Übermenschen, Heroen et cetera. Wir alle sind “einfache Menschen”!

Andere mögen unmittelbar vor Wahlen vor den Bezirksämtern stehen, um Passanten abzufangen und für eine Unterstützung zu gewinnen, heiße Würstel und Freibier dafür anbieten, bunte Plakate drucken, Werbespots schalten, Wahlkampfzentralen bestücken oder ähnliches mehr. Wir machen SACHPOLITIK, von Anfang an, um für die Menschen und das Land Probleme zu lösen (weil NUR darum geht es uns). Unverzüglich und mit aller Kraft – sogar als noch gar nicht gewählte politische Kraft. 

Das ist UNSERE Form von Wahlkampf!

Politiker von Mitbewerbern sind ebenso Menschen – und an ihrem POLITISCHEN Wirken sind sie zu messen. Dafür dort aber umso strenger (genauso wie wir selbst)!

Auch wenn man selbst vollkommen anderer Ansicht ist, besteht gebotener Respekt vor einer anderen politischen Meinung, solange sich diese innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegt.

 

Die DA vertritt seit ihrer Gründung (und sogar schon davor) die Linie, dass es punkto Zielerreichung und Umsetzung vorteilhaft ist, wenn möglichst viele Personen und Gruppierungen gemeinsam an einem Strang ziehen.

Näheres dazu auf der Seite Kooperation.

Weitere Informationen über die DA: