Die israelische Tageszeitung „Haaretz“ und zwei Journalisten behaupten, Regierungschef Benjamin Netanjahu hätte wenige Tage vor dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 eine eindeutige und eindringliche Warnung erhalten - und ignoriert. Netanjahu und sein Umfeld bezeichnen das als glatte Lüge. Grund genug, sich den Sachverhalt etwas näher anzusehen. Und, nur zur Erörterung des "Rundherum": In Israel läuft ein Strafverfahren gegen Netanjahu wegen Bestechung, Betrugs und Vertrauensbruchs. Der internationale Strafgerichtshof hat gegen ihn sowie Mitglieder der Hamas und weitere Mitglieder der israelischen Regierung Haftbefehle auf Grund von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit beantragt. Aber es gilt natürlich die Unschuldsvermutung - und vielleicht war alles tatsächlich nur eine Lüge, oder sind das Vorgefundene bloß Zufälle ...! (Zusammenfassung in einfacher Sprache)
https://orf.at/stories/3441536/
Zitat: Laut der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ hat Regierungschef Benjamin Netanjahu wenige Tage vor dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 eine eindeutige und eindringliche Warnung ignoriert. Er soll nicht einmal Armee und Geheimdienste informiert und zurate gezogen haben. Netanjahu bezeichnete die Recherchen laut „Haaretz“ als „glatte Lüge“. Die Veröffentlichung kommt rund einen Monat vor dem Jahrestag des Überfalls und wenige Wochen vor der Parlamentswahl.
Natürlich, wir stehen knapp vor der Parlamentswahl in Israel - und Benjamin Netanjahu hat diese Behauptung der „Haaretz“ als glatte Lüge bezeichnet. Auch ein enger Berater Netanjahus sagte, eine Überprüfung habe ergeben, dass es gar kein solches Telefonat gab.
Fragt sich aber: Würden sich die Haaretz als israelische Tageszeitung sowie die beiden Journalisten in ihrem Buch tatsächlich auf Basis einer Lüge oder vagen Behauptungen so weit aus dem Fenster lehnen?
War es nicht 2023 schon mehr als verwunderlich, dass sowohl der israelische Geheimdienst als auch die Armee des Landes derart überrumpelt werden konnten? Ausgerechnet bei einem Mossad, der - sinnbildlich gesprochen - sogar erfährt, wenn man in Neuseeland leise furzt?
Die beiden Journalisten meinen in ihrer Recherche, das besagte Telefonat eineinhalb Wochen vor dem Hamas-Überfall sei „hervorgestochen“. Ein Zufall, der nichts bedeutet?
Und dann fällt uns auf, dass gerade in dieser Zeit noch etwas "hervorgestochen" ist - nämlich eine Reise Benjamin Netanjahus in die USA, keine drei Wochen vor diesem Anschlag der Hamas. Zitat: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird im September in die USA reisen, ... Ein Sprecher Netanjahus sagte, Treffen mit US-Regierungsvertretern seien während der Reise nicht geplant – ein höchst ungewöhnlicher Vorgang.
Aber wen hat der israelische Ministerpräsident sehr wohl getroffen? Elon Musk! Ein weiterer Zufall, der nichts bedeutet?
Und dann kommt - selbstverständlich wieder rein zufällig - ein gewisser Donald Trump mit "ganz großartigen" Plänen für das umkämpfte Gaza daher. Zitat: US-Präsident Donald Trump tritt vor die Medien und verkündet an der Seite von Israels Premier Benjamin Netanjahu, die USA würden „Gaza übernehmen“. Die palästinensische Bevölkerung werde „abgesiedelt“, und zwar nach Ägypten und Jordanien. Im Gazastreifen werde dank der USA eine wunderbare „Riviera“ entstehen.
Auch bloß zufällig tut der israelische Ministerpräsident alles in seiner Macht stehende, um die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen los zu werden und die Gewalt fortwährend am Köcheln zu halten.
Ebenso rein zufällig hat Benjamin Netanjahu bereits 2025 eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle vom 7.10.2023 verweigert.
Ein Zufall ist ein Zufall, zwei Zufälle sind kein Zufall, drei Zufälle sind bereits System!
Aber selbstverständlich gilt immer die Unschuldsvermutung.

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