Unterstützungsgelder: Flaschenhals oder Sickergrube? (18.6.2020)

 

https://orf.at/stories/3170451/

Zitat: Es sei notwendig, so Niessl, auch Hallensport analog zu Nachbarländern wie der Schweiz, Tschechien und Slowenien „im Sinne einer verantwortungsvollen Normalität wieder ohne Einschränkungen zuzulassen“. Er regte „Contact Tracing“ (Nachverfolgen der Infektionskette, Anm.) im organisierten Sport an, drängte erneut auf die Auszahlung der versprochenen Millionenfinanzhilfen und dachte an eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer von 13 auf fünf Prozent.

 

Oft ist seitens der Regierung in diesen Tagen von Millarden an Hilfsgeldern in diversen Formen zu hören.

Wenn aber betroffene Personen oder Unternehmen daraufhin befragt werden, dann hört man fast immer, dass noch kein Geld zu sehen war!

Wo ist das Geld?

Aber um fair zu sein: Dies hört man nicht nur aus Österreich! Auch aus vielen Nachbarländern hört man fast immer von betroffenen Personen die gleiche Aussage.

Aber woran liegt das?

Auch wenn die Meinung von der Politik schlecht sein mag: Wir gehen einmal nicht davon aus, dass dieses Geld versickert!

Dann aber dürfte es Flaschenhälse geben, wo es zu deutlichen Verzögerungen kommt.

Einen Hinweis darauf gab Vizekanzler Kogler in einem ZIB 2 Interview, in dem er auf die Vereinsunterstützungen angesprochen wurde. Ganz nebenbei erwähnte er, dass die Richtlinien dafür erst in Ausarbeitung seien.

Es dürfte Geld da sein - davon kann man ausgehen. Es ist aber offenbar teilweise durch große adminstrative Hürden noch nicht bei den Menschen angekommen!

Richtlinien sind ok. Allerdings muss man hier richtig flott sein, denn Betriebs- oder Lebenskosten hören nicht einfach auf zu entstehen!