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Unterstützungserklärungen: Kleinparteien kritisieren „mühsamen Prozess“ (17.7.2019)

 

https://www.diepresse.com/5660646/unterstutzungserklarungen-kleinparteien-kritisieren-muhsamen-prozess

Zitat: Seit rund einer Woche bemühen sich jene Parteien, die bei der Nationalratswahl im Herbst antreten wollen und nicht auf die Unterschriften von drei Abgeordneten zählen können, um Unterstützungserklärungen aus der Bevölkerung. Beim Sammeln sind die Kandidaten unterschiedlich erfolgreich. Einhellige Kritik gibt es am "mühsamen Prozess". ... "Wie immer schlecht" schaut es auch für Gerhard Kuchtas "Demokratische Alternative" aus. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir es schaffen, ist gering", sagte er. 

 

Ja, das ist so. Und bei der Kandidatensuche nicht anders als bei den Unterstützungserklärungen.

Was an sich nach nur einer Woche seit dem Stichtag bei den Unterstützungserklärungen schwerlich anders sein kann - bei DEM Prozess, der hier den Kleinparteien aufgehalst wird, dem Postlauf und so weiter.

Weshalb wir auch den Meldungen manch anderer etwas skeptisch gegenüber stehen. Aber die werden schon wissen, was sie sagen - und ob das stimmt, was sie sagen.

Wir haben jedenfalls keinen Anlass, etwas zu beschönigen. Da ist bisher eine Handvoll an Unterstützungserklärungen - und sind bisher gar keine Kandidatenbewerbungen.

Das ist die WAHRHEIT - und nichts anderes sind wir Ihnen schuldig. Nichts anderes jetzt - und nichts anderes irgendwann einmal später. Weil das, unserer Meinung nach, zu einer ordentlichen Politik dazugehört!

Was - als Situation in einem Wahlantritt - UNSER Problem ist. Wahrscheinlich ist unser Angebot nicht ausgereift und gut genug, um mit anderen Parteien (vor allem den "Großen") Schritt zu halten und greift unsere Verbreitung nicht ausreichend. Ersteres wundert uns ein wenig. Letzteres nicht.

Ersteres liegt in unserer Hand und können wir weiter verbessern (werden wir auch). Letzteres nur schwerlich. Ja, wir werden auch auf Twitter und Instagram etc. in Zukunft mehr tun - nicht nur über Facebook und Mail. Aber hier wie da liegt die Multiplikation daraus ausschließlich bei IHNEN.

Das ist IHRE Entscheidung und IHR Votum als Wähler dazu - und das ist in einem demokratischen Prozess als Faktum zu respektieren. Schiedsrichterentscheidungen sind Tatsachen-Entscheidungen im Fußball, Wählerentscheidungen sind Tatsachen-Entscheidungen in der Demokratie.

Gut, bei beidem wurde zuletzt der "Video-Beweis" eingeführt. Im Fußball etwas effektiver als in der Politik, wie es scheint - wenn man die dem Ibiza-Skandal folgenden Vorzugsstimmen für H.C. Strache für das EU-Parlament hernimmt. Aber auch da: Der Wähler entscheidet!

Und natürlich: Wir könnten unsere Methoden für eine bessere Verbreitung wechseln. Zum Beispiel auf überzeichnende, kabarettistische, dadaistische oder wasauchimmer-istische Darstellungsformen umsteigen et cetera.

Siehe zum Beispiel den Artikel hier!

Gar kein Frage: Die Bierpartei zum Beispiel wird wesentlich mehr Unterstützung bei dieser Wahl bekommen, als die DA. Ob in Promille oder Prozent ist dabei völlig egal.

Egal weil Sie als Bürger und Wähler nämlich danach in Wahrheit gute POLITIK im Parlament brauchen, und nicht gutes Bier!

Wir werden daher auf der sachlichen Ebene bleiben und bestmöglich auf dieser Ebene das tun, was in unserer Macht steht. Weil auf nichts anderes haben Sie als Bürger und Menschen Anspruch. Selbst wenn es auf diese Weise ewig dauert.

Was nach unserem Gefühl für eine rechtzeitige Problemlösung viel zu lange ist. Aber daran können wirklich maßgeblich nur Sie als Wähler etwas verändern.