Teufelskreis der Erderwärmung (11.8.2019)

 

https://orf.at/stories/3132807/

Zitat: Dass der Mensch mit seiner Lebensweise der Erde und somit sich selbst erheblichen Schaden zufügt, ist unbestritten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des UNO-Weltklimarats (IPCC) warnen nun vor einem weiteren Dilemma in der Klimakrise: die übermäßige Bewirtschaftung von Land, die fatale Folgen habe. Der umfassende Bericht wird am Donnerstag in Genf präsentiert. Darin geht es darum, wie Ackerbau und die Rodung von Wäldern die Erderwärmung verstärken, aber auch die Ernährung von mehr als 5,5 Milliarden Menschen weltweit gefährden. Die Forscherinnen und Forscher des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) schreiben in dem Sonderbericht, „menschliche Aktivitäten“ hätten zu ausgelaugten Böden, der Ausdehnung von Wüsten, dem Verschwinden von Wäldern und der Entwässerung von Torfgebieten geführt. Dabei handle es sich gerade um jene Gebiete, die eigentlich imstande seien, der Klimakrise entgegenzuwirken – bekanntestes Beispiel ist etwa der Amazonas-Regenwald.

 

Und weiter gehen die Meldungen zum Klimawandel: Der Weltklimat hat einen neuen aktuellen Bericht veröffentlicht.

Fazit: So wie jetzt wird es nicht weitergehen können, ein massiver Faktor ist die Landwirtschaft, die weitere Vernichtung von Natur und Boden!

Aber offenbar scheinen Entscheidungsträger bis jetzt nur wenig gelernt zu haben. In NÖ zum Beispiel verfolgt man im Raum St. Pölten immer noch das Vorhaben, ca. 100 ha Land zu verbrauchen um für ca. 200 Mio. Euro eine 9 km lange Schnellstraße zu bauen.

Im Weinviertel möchten Vertreter von Landwirten Grünflächen und Grünstreifen zwischen den Feldern beseitigen, weil sie glauben einer Mäuseplage somit Herr zu werden - obwohl gerade mehr Grünflächen deren natürliche Fressfeinde fördern würde.

Auch diese Herrschaften werden tatsächlich umdenken müssen. Ansonsten werden wir ALLE darunter zu leiden haben.

Es braucht endlich eine Politik, die nicht in erster Linie an ihre eigenen Interessen denkt!