Preiserhöhung bei Wien Energie und EVN (4.8.2022)

 

https://kurier.at/wirtschaft/preiserhoehung-fuer-strom-und-gas-bei-wien-energie-und-evn/402097188

Zitat: Schlechte Nachrichten für Kunden von Wien Energie und EVN: Die beiden in der Energieallianz Austria (EAA) organisierten Unternehmen heben ihre Preise für Strom und Gas ab 1. September an. ... Wegen der Strompreiserhöhung appelliert Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) nun an den Bund: „Es ist extrem wichtig, dass jetzt bundeseinheitlich Maßnahmen gegen die Teuerung umgesetzt werden“, sagt er zum KURIER. „Denn bei den kriegsbedingten Energiepreisen sind wir nur Passagier“. Erstaunlich ist seine Forderung an den Bund deshalb, weil Hanke erst am Dienstagabend erklärt hat, dass die Stadt die geplante Gebührenerhöhung für Müll, Kanal und Wasser vielleicht aufschieben könnte – entgegen der bisher bekannten Parteilinie. Laut dem Wiener Valorisierungsgesetz geschieht die Gebührenerhöhung automatisch, sobald der Verbraucherpreisindex um mehr als drei Prozent steigt. Was heuer der Fall ist. In Niederösterreich sieht die SPÖ die Schuld für die Teuerung bei der ÖVP-geführten Landesregierung. Schließlich sei das Land Mehrheitseigentümer der EVN AG. "Sollte sich die EVN gegen faire Preise sträuben, muss das Land das Unternehmen wieder übernehmen", so SP-Chef Franz Schnabl. Nach dieser Logik wäre in Wien allerdings die rote Landesregierung zuständig. Die ÖVP Niederösterreich verweist darauf, dass man ja einstimmig – mit der SPÖ – im Vorfeld deshalb den Strompreisrabatt beschlossen habe.

 

Nur falls irgendjemand meint, durch eine bloße Umfärbung bei einer Neuwahl kämen wir aus dem ganzen Dilemma heraus ...