Mieterhöhung: Aufregung im Gemeindebau (24.9.2022)

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https://wien.orf.at/stories/3175004/

Zitat: Für rund 600 Mieterinnen und Mieter von Gemeindewohnungen wird das Wohnen empfindlich teurer: Sie müssen ab Oktober um 2,14 Euro pro Quadratmeter mehr zahlen. Der Grund: Die Wohnbauförderung ist ausgelaufen. Betroffene überlegen eine Sammelklage. Sie organisieren sich jetzt in den Sozialen Medien, wie die Tageszeitung „Kurier“ am Freitag berichtete. Unter „Mietenwahnsinn stopp“ organisiert sich eine Facebook Gruppe. Hunderte beteiligen sich an der Diskussion und es werden stündlich mehr. Manche Mieterinnen und Mieter zahlen künftig 50, andere um 200 Euro im Monat mehr fürs Wohnen.

 

Natürlich ist eine Sammelklage eine ganz dumme Idee - weil das Mietrecht in solchen Fällen keine Sammelklage kennt, und man daher spätestens beim OGH als klagender Mieter den Kürzeren ziehen würde.

Aber: Was hörte man von der hier bereichsverantwortlichen SPÖ erst kürzlich, am 5. Juni 2022? Zitat: Die SPÖ will die Mietpreise stabil halten. Daher soll eine Erhöhung von Kategorie- und Richtwert-Mieten bis 2025 gesetzlich ausgeschlossen werden. Zudem will man einen neuen Index für die Mietpreisentwicklung bzw. eine Deckelung mit zwei Prozent pro Jahr. ... Die Preise für das tägliche Leben gingen durch die Decke, meint Leichtfried. Strom, der Einkauf im Supermarkt und die Mieten – alles werde teurer. Viele Menschen wüssten nicht, wie sie ihre Miete bezahlen sollen, Wohnen verschlinge einen immer größeren Teil des Einkommens. In so einer Zeit dürften die Mieter nicht noch zusätzlich belastet werdenDie jüngst vorgenommenen Miet-Erhöhungen würden auch die Inflation kräftig nach oben treiben.

Mhm, wirklich stimmig, das alles ...

*Ironie: OFF*

Hier ein Offener Brief des Mieterbeirats im Hugo Breitner Hof dazu!