Kurzer und sparsamer Wahlkampf (17.4.2020)

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200416_OTS0051/neos-wienwiederkehr-wien-verdient-einen-kurzen-und-sparsamen-wahlkampf

Zitat: NEOS Wien Klubobmann Christoph Wiederkehr appelliert angesichts des Wahltermins am 11. Oktober für einen kurzen, sachorientierten Wahlkampf, der sparsam geführt wird: „Was wir ganz sicher nicht brauchen, ist eine Materialschlacht. Die Wienerinnen und Wiener haben es sich in dieser Krise besonders verdient, dass mit ihrem Steuergeld sorgsam umgegangen wird. Für exorbitante Wahlkampf-Ausgaben wird niemand ein Verständnis haben. Die Politik muss mit gutem Beispiel vorangehen.“

 

In Wien wurde der Wahlkampf eröffnet. Laut Bürgermeister Ludwig soll die Wienwahl am 11.10.2020 stattfinden.

Sofort gab es eine kurze Diskussion über die Obergrenze beim Wahlkampf für Werbeausgaben.

Fragt sich: Wollen die Bürger überhaupt Geldausgaben für eine solche Werbung? Oft liest und hört man, dass die Werbung im Wahlkampf den Menschen auf die Nerven geht - die vielen Plakate und Inserate, und so weiter.

Aber sind wir Wähler nicht mitschuld an diesen Ausgaben? Haben wir jemals eine Partei in einen Landtag oder den Nationalrat gewählt, die KEIN Geld für Werbung ausgegeben hat?

Dabei wäre es heute ganz einfach!

Es braucht keine Spende, keinen "Investor" und keine Mitgliedsbeiträge - es braucht nur einen "Klick"! Wir alle könnten Werbekosten vermeiden und unnötig machen, nämlich mit nur einem "Klick" Parteien fördern die mit Absicht darauf verzichten. Wir müssten nur Beiträge oder Postings teilen oder "liken", dabei keinen einzigen Cent auch nur irgendwie unnötig verbrauchen - und damit den etablierten Parteien tatsächlich zeigen, dass sie "umsonst" Geld ausgeben (noch dazu größtenteils unser Steuergeld).

Solange wir das nicht tun, werden aber alle Parteien weiterhin viel Geld (wenn sie esd haben) in Werbung stecken. Denn sie werden das Wahlergebnis mit ihren Werbeaufwendungen in Verbindung bringen. Ja selbst wenn sie Verluste einfahren werden sie glauben, dass es ohne ihre Werbeausgaben noch schlimmer gekommen wäre!

Das können nur wir durchbrechen - und nur dann wenn wir diesen Politikern und Parteien zeigen, dass es anders auch gehen würde: "Einen Klick spenden" und damit die Botschaft verbreiten "Es braucht kein Geld, liebe Parteien"!

Solange dies nicht passiert bestätigen wir aber indirekt die heutige Auffassung der etablierten Parteien: Es braucht viel Geld, um in Österreich politisch etwas zu erreichen!