Kritik einer besorgten Bürgerin (4.2.2020)

 

Zur Causa Susanne Wiesinger gäbe es einiges zu erzählen, aber hier muss man sich tatsächlich ein wenig einlesen.

Aber besonders die Tatsache, dass Susanne Wiesinger vor allem als Überbringerin einer schlechten Nachricht angegriffen wurde zeigt wie ernst das Bildungsministerium Probleme nimmt. Hier hat sich vor allem Frau Heidi Glück hervorgetan!

Text des Mails der DA dazu:

Sehr geehrte Fr. Heidi Glück!
Sehr geehrter Hr. Minister Faßmann!
Sehr geehrte Mitleser!

Anbei finden Sie einen intensiven Kommentar einer erzürnten Bürgerin, die verschiedene Reaktionen und Aussagen im Fall des neuen Buches von Frau Susanne Wiesinger nicht verstehen kann.

Besonders wie die inhaltliche Problemaufnahme und Analyse des Buches - in so einem wichtigen Bereich wie der Bildung - fast zur Nebensächlichkeit verkommt!

Im Verteiler wurde der Verlag "Quo Vadis Veritas" als Ansprechpartner für Fr. Susanne Wiesinger eingefügt, da es leider schwer war einen direktere Kontaktmöglichkeit zu ihr zu finden. Wir bitten den Verlag, ihr dieses Schreiben zukommen zu lassen!

Da wir als DA besonders das Engagement von Bürgern und Bürgerinnen schätzen, und den Inhalt wirklich als wertvoll erachten, möchten wir diesem eine breitere Plattform verschaffen.

Wir finden es in dem Zusammenhang auch seltsam, dass es offenbar gleich wieder darum ging den Überbringer einer schlechten Botschaft zu diskreditieren, anstatt sich mit den Kritikpunkten auseinander zu setzen. Dies dürfte allerdings in Österreich üblich sein und festigt nur die Kritikpunkte von Frau Susanne Wiesinger.

Es ist auch seltsam warum dies von einer ÖVP-nahen Kommunikationsberaterin kommt.

Besonders stellt sich hier die Frage: Wozu stellt das Bildungsministerium einer gelernten und erfahrenen Pädagogin wie Frau Wiesinger, eine Kommunikations-Beraterin zur Seite?

Es kann weniger mit der Befähigung von Frau Wiesinger zu tun haben im Berufsleben kommunizieren zu können - sondern mehr damit, ob das Kommunizierte parteikonform ist!

Wir fürchten, dieser Fall zeigt auch wieder, wie es auch Frau Wiesinger im Buch anspricht, dass es in einigen Kreisen des Beamtentums in Österreich noch so etwas wie eine Art "Kaisertreue" gibt - wer regiert, dem versucht man zu gefallen - und die Einsicht, dass man in einer Demokratie den Bürgern und Bürgerinnen dient, noch nicht verstanden wird!

Wir bedanken uns bei Frau Lena Schumnig, die zeigt, dass es Menschen gibt, die sich nicht scheuen kritische Meinungen offen zu äußern!

Danke
mfg
Gerhard Hämmerle
(stellvertr. Vorstandsvorsitzender)
Demokratische Alternative

Brief von Fr. Schumnig als JPG anbei.