Jagdhund von einem Eber getötet (5.12.2019)

 

"Der Wolf war schuld!"

So begründete der zuständige Bezirksjäger, dass bei einer Treibjagd ein Jagdhund von einem Eber getötet wurde - da sich die Wildschweine nun gegen wolfsähnliche Tiere mehr verteidigen würden, wenn sich ein Wolf im weiteren Umkreis befindet.

Dass Eber gefährliche Verteidiger ihres Lebens und Lebensraums sind lernt sogar ein gebürtiger Wiener, der in den Lainzer Tiergarten geht. Also kein neuer Umstand.

Wenn bei einer Treibjagd die Wildschweine voller Panik gehetzt und getrieben werden, ist es auch nicht verwunderlich, dass sich ein wehrhaftes Tier dem Angreifer stellt.

Hier geht es einzig um Rivalität: Der Wolf könnte dem Jäger etwas wegjagen!

Es gibt außerdem unter Jägern auch noch das Gerücht, dass der WWF und das Wolf Science Center Österreich Wölfe ausgesetzt hätten - heimlich versteht sich. Auch wenn in Ernstbrunn nur nordamerikanische Wolfsrassen vorhanden sind!

Nach solchen Worten muss man die Befähigung dieser Herrschaften für eine verantwortungsvolle Pflege der Fauna in unseren Wäldern stark in Frage stellen. Und da mir (G.H.) ein paar Jagdgepflogenheiten bekannt sind - ein Tipp zu solchen Gerüchten und Aussagen: Weniger "saufen" könnte helfen!!