Ideen für klimaverträgliche Mobilität gesucht (11.4.2019)

 

https://noe.orf.at/v2/news/stories/2975224/

Zitat: Um die CO2-Emissionen des Verkehrs zu reduzieren, sucht der Verkehrsclub Österreich gemeinsam mit Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) und den ÖBB Ideen, um Niederösterreichs Mobilität klimaverträglicher zu gestalten.

 

Grundsätzlich eine gute Idee!

Man muss allerdings doch nachfragen: Wie passt dies mit anderen politischen Wünschen der NÖ-Landesregierung zusammen?

Hier entsteht oftmals eine widersprüchliche Doppelgleisigkeit, wenn man daran denkt, dass das Land NÖ massiv auf den Bau einer S34 besteht, welche zwischen St. Pölten und Willhelmsburg entstehen soll und für 9 km Schnellstraße ca. 200 Millionen Euro ausgegeben werden sollen?

Ergibt es nicht einen Widerspruch in sich, dieses Geld ausgeben zu wollen und auf der anderen Seite einen Mobilitätspreis zu unterstützen, der genau auf alternative Mobilität abzielt?

Oftmals ergibt es einfach keinen Sinn, was Regierende tun - aber es ist ja in erster Linie das Geld des Steuerzahlers!

Eine Idee für diesen Mobilitätspreis wäre: Wir verwenden Steuergeld in erster Linie für alternative Mobilitätskonzepte, statt für neue Schnellstraßen!