GVV und SPÖ fordern Aufwertung des ländlichen Raums (12.9.2019)

 

https://www.p3tv.at/webtv/9729-gvv-und-spoe-fordern-aufwertung-des-laendlichen-raums

Zitat: Die Schließung von Postämtern, Bankfilialen und Nahversorgern hat in vielen ländlichen Gemeinden zu einem Verlust der Lebensqualität geführt. Um diese Entwicklung zu stoppen, haben der GVV Niederösterreich und die SPÖ nun ein 10-Punkte-Paket zur Aufwertung des ländlichen Raums präsentiert.

 

Im angeführten Beitrag wird von der SPÖ-NÖ und der GVV das Thema Landflucht in kleinen Gemeinden angesprochen. Neben den typischen Forderungen wie Breitbandausbau, öffentlicher Nahverkehr usw., wird auch immer wieder das Problem der Nahversorgung mit Lebensmittel angeführt.

Da man dazu allerdings wenig konkrete Vorschläge hört, ein konkreter Vorschlag von uns:

Gemeinden und das Land sollten hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Wenn man gerade Bio-Landwirten zuhört, haben diese vor allem Probleme mit dem Absatz ihrer Produkte. Die meisten schaffen dies nur durch eigene Hofläden. Warum bringt man diese Themen nicht zusammen?

Wenn Gemeinden und das Land in den Gemeinden ohne Nahversorger vor Ort sich dazu durchringen, "Regionalmarkt-Läden" zu eröffnen, könnten diese zwei Probleme gleichzeitig verringert werden: Bio-Landwirte vor Ort/aus der nahen Region könnten hier ihre Produkte anbieten, und Menschen in den Gemeinden hätten Läden, in denen sie regionale Lebensmittel kaufen könnten!

Man hätte also einen Nahversorger und eine Absatzmöglichkeit für Landwirte.

Es könnte sogar im mehrfachen Sinne umweltfreundlich sein: Eine geringere Anfahrt für Menschen, die Lebensmittel brauchen. Und regionale Produkte, die geringe Transportwege hinter sich haben.

Ideen und Mut braucht das Land!