„Größte Gesundheitskrise unserer Zeit“ (18.3.2020)

 

https://orf.at/stories/3158148/

Zitat: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Coronavirus-Pandemie als „größte Gesundheitskrise unserer Zeit“ eingestuft.

 

Nein, meine Damen und Herren - ist sie womöglich gar nicht! Weil im Vergleich zu einer Ebola-Pandemie (etc.) ist das ein Kindergeburtstag. Es ist nur ein Streifschuss - und ein Warnschuss zugleich.

Einer, der nicht nur zeigt wie verwundbar unsere als "eh selbstverständlich" Lebensgrundlagen sind, wie fatal ein Allmächtigkeitswahn, Selbstbetrug und Beschwichtigung - und wie verdammt schlecht vorbereitet wir sind!

Und dabei ist NICHT gemeint, dass wir Klopapier schon im Voraus eingebunkert haben müssen. Da geht es um viel größeres und wichtigeres! Wenn man sich allein die schrecklichen Lücken in der medizinischen Infrastruktur hernimmt - und dass die in der letzten Zeit durch Krankenhausschließungen etc. gerade in jüngerer Vergangenheit größer statt kleiner geworden sind. Schutzanzüge und Masken, Quarantäne-, Versorgungs- und Einsatzpläne, aber auch Konzepte für geschlossene Betriebe und freigesetzte Mitarbeiter. Alles basiert derzeit auf Improvisation in letzter Minute - mit entsprechendem Potential für schwerwiegende Lücken und gravierende Fehler (siehe Ischgl etc.).

Dabei war es nie die Frage, OB uns so eine Herausforderung treffen wird - nur WANN, WIE SCHWER und WIE OFT.

DAS sind dann unsere Antworten?

Echt jetzt?

In unseren Programmen finden Sie zum Risikomanagement stets: "Vorbeugen ist besser als Bekämpfen, Bestrafen und Schaden mindern! Bekenntnis zum Vorsorgeprinzip und zu gewaltfreien präventiven Problemlösungen – andernfalls wird, wo ein Wille ist, immer ein Weg sein. Verantwortungsvolles Risikomanagement auch in Wissenschaft und Forschung, in der Industrie und für Naturereignisse et cetera." (wird im Grundsatzprogramm noch weiter detailliert ausgeführt werden)

Und in den beiden Wahlprogrammen 2019 - auch schon in dem am 3.10.2019 veröffentlichten Programm für die Wienwahl 2020 finden Sie unter "Gesundheit" den Punkt "Optimale und effiziente Vorsorge zur Bekämpfung von Pandemien." Siehe auch das ganze Dokumenten-Archiv!

Nein, nicht weil die Demokratische Alternative so viel klüger ist - sondern weil es vollkommen LOGISCH war, dass wir irgendwann einmal in so eine Problematik hineinrasseln werden und eine optimale Vorbereitung dafür unabdingbar ist. Und umgekehrt fatal, wenn man dann keine hat, oder nur eine unzureichende. Was leider gerade bewiesen wird - nicht nur in diesem gerade so aktuellen Bereich.

Aber es geht nicht um die Demokratische Alternative. Die ist nicht wichtig - die THEMEN sind es, die PROBLEME und LÖSUNGEN.

Und SIE sind wichtig - weil SIE, die Bürger dieses Landes und alle anderen Menschen sind es, die nicht nur jetzt mit den aktuellen Problemen konfrontiert sind, sondern die auch mit den Folgeproblemen daraus und ganz anderen und auch neuen konfrontiert sein werden.

SIE haben es in der Hand, SIE - die Summe der Einzelnen, ob nach den misslichen Lebensumständen jetzt gerade dann wieder der Normalbetrieb auch insoweit einkehren wird, dass man ohne großmächtige Veränderungen für die Zukunft weiter macht wie bisher. Weil dann wird es uns wieder und wieder und wieder treffen - und auch noch schlimmer! Oder ob sich eben wirklich und nachhaltig etwas ändert.

Wir als DA werden - no na - weiter "lästig bleiben wie eine Wanz'n", wie ein Stein im Schuh der Verantwortlichen. Weil zu Problemen auch Lösungen gehören, und zwar rechtzeitig. Und wir werden - wie gehabt - nicht nur mit Kritik aufwarten, sondern auch mit Lösungsvorschlägen dazu.

Ob man uns zuhört und unseren Ratschlägen auch tatsächlich folgt - oder sogar noch bessere Ideen für die Lösung entwickelt (Bravo, Danke!) - das wird auch an Ihnen liegen, und dem Nachdruck für den kleinen gesellschaftspolitischen "Think-Tank" hier. Denn es ist für die Mächtigen sonst leichter, Unerwünschtes unter den Teppich zu kehren als Corona-Viren von den Händen zu spülen ...

P.S.: Und weil gerade kam "jetzt sei das deplatziert (oder schlimmeres) - darüber kann man nachher nachdenken": JETZT müssen wir es uns vormerken - und zwar so, dass nachher auch entsprechend gehandelt wird! Weil sonst macht der "g'lernte Österreicher" bloß nachher ein Fass auf, weil jetzt alles vorüber und wieder tulli ist.