Fast 40.000 Euro Subvention für Burschenschaften (27.11.2019)

 

https://www.derstandard.at/story/2000084895088/burschenschaften-erhalten-2018-fast-40-000-euro-an-staatlichen-subventionen

Zitat: Der Österreichische Pennälerring (ÖPR), der Dachverband schlagender Schülerverbindungen und Burschenschaften, soll 2018 fast 40.000 Euro aus der Bundesjugendförderung bekommen. Das geht aus einer parlamentarischen Anfrage von Neos und Liste Pilz hervor. Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) will auch nach der Liederbuchaffäre der Germania zu Wiener Neustadt an der bisherigen Subventionspraxis festhalten. Die Burschenschaft hatte – bis dort antisemitische Texte publik wurden – über den Pennälerring Bundesgelder erhalten. Aber auch darüber hinaus ist die Förderung des ÖPR umstritten. Experten bezweifeln, dass die Verbindungen nach dem Jugendförderungsgesetz Gelder erhalten sollten.

 

Wussten Sie, dass Sie Burschenschaften mit Ihrem Steuergeld unterstützen?

Weil die "Liederbuch"-Affären sich wiederholen, sollte man bei der Förderung des Dachverbandes der Burschenschaften doch genauer hinsehen!

Vorweg: Burschenschaft ist nicht gleich Burschenschaft! Aber in einigen dürfte es "Altlasten" geben - siehe diverse Liederbücher, welche vorher durchforstet werden sollten bevor wir als Steuerzahler diese Verbindungen auch brav mitfördern.

Auch stellt sich die Frage: Muss man Burschenschaften fördern, die auf die Mensur nicht verzichten wollen - die also meinen, mit einem gewalttätigen Aufnahmeritual etwas beweisen zu müssen?

Genauer hinsehen vor einer Förderung würde wohl in keinem Fall schaden!