EZB versucht, EU über Wasser zu halten (10.3.2019)

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https://orf.at/stories/3114587/

Zitat: Nach den jüngsten Einschätzungen der Notenbanken der USA und der Euro-Zone, haben die Börsen weltweit mit Nervosität reagiert. Doch insbesondere für Europa steht viel mehr auf dem Spiel: Die überraschende Kehrtwende von EZB-Chef Mario Draghi zeigt, wie schwierig es angesichts von Risiken wie Brexit und dem Handelsstreit zwischen USA und China derzeit ist, die EU konjunkturell über Wasser zu halten. Fachleute fordern höhere Staatsausgaben von Deutschland, Österreich und Co.

 

Ach, wie überraschend!

Geld, das die Menschen nicht mehr haben können sie auch nicht ausgeben, um dadurch die Wirtschaft zu beleben.

Wow, wer hätte damit gerechnet?

Aber konsequent (man könnte natürlich auch sagen lernresistent), wie die Wirtschaftsmagnaten nun einmal sind setzen sie den eingeschlagenen Weg unbeirrt fort.

Einziger Bremsklotz (auf gewisse Zeit) vor dem Total-Crash: Die Zentralbanken schießen Unmengen an zusätzlichem Geld in die Umlaufbahn und generieren so mittelfristig eine globale Hyperinflation ungeheuren Ausmaßes.

Aber natürlich erhalten diese Gelder nicht etwa die Konsumenten (dort muss man ja Kosten sparen - na ja, die Wettbewerbsfähigkeit ...), sondern nur die "Marktteilnehmer" direkt.

Und in Wahrheit großteils auch nur, um damit die Überbewertungen in den Bilanzen wegzufrisieren. Denn Ladenhüter haben in Wahrheit den Einnahmenwert Null! Aus dem lässt sich schwer eine satte Dividende an die Shareholder ausschütten. Und die brauchen das ja - weil von irgendetwas muss man schließlich leben.

Aber das geht sicher alles gut aus - weil die Logik ja ... eh nicht .... oder so ....