Ermittlungen wegen Untreue gegen Strache (27.9.2019)

 

https://orf.at/stories/3138605/

Zitat: In der Spesenaffäre rund um den Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag bestätigt, dass gegen Strache wegen Untreue ermittelt wird. Laut der Behörde werden Strache selbst, der am Montag festgenommene Ex-Leibwächter und Straches frühere Büroleiterin verdächtigt, „seit mehreren Jahren Privatausgaben von Heinz-Christian Strache im Wege von Scheinbelegen der Freiheitlichen Partei verrechnet“ zu haben.

 

Nicht nur auf den Einzelfall bezogen, sondern generell - und quer über alle Parteifarben - gehört einmal eines deutlich gesagt:

Wer als Spitzenverdiener - sei es als Mandatar, Funktionsträger, Manager eines Staatsbetriebs (aber auch für andere geltend), Spitzenbeamter der Verwaltung, Volksanwalt, Staatsanwalt, Richter etc. etc. etc. - mit diesem zustehenden Geld nicht genug hat sondern meint, sich durch grenzwertige oder überhaupt illegale Sonder-Gschichtl'n noch Extra-Kohle holen zu müssen, der

1) kann entweder mit Geld (schon einmal im privaten Bereich) nicht umgehen oder aber
2) glaubt, auf dem Rücken der Steuerzahler und zu Lasten der Öffentlichen Hand geht ungeniert und ungestraft alles.

In ersterem Fall darf ihm kein solches Amt anvertraut werden - und in zweiterem schon gar nicht!

Mehr gibt es zu all diesen Geschichten einfach nicht zu sagen.