Drei Jahrzehnte zwischen Ost und West (25.2.2022)

 

https://orf.at/stories/3248338/

Zitat: Mit dem Angriff Russlands hat der Ukraine-Konflikt einen neuen Höhepunkt erreicht. Spätestens seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1991 von der damaligen Sowjetunion gilt die Ukraine als Pulverfass. Das flächenmäßig größte Land Europas wurde zum geopolitischen Spielball zwischen Siegern und Verlierern des Kalten Kriegs. Die letzten drei Jahrzehnte ukrainischer Geschichte wurden ganz maßgeblich von außen geprägt.

 

Gut, reden wir über "DIE Ursachen" dieses Konflikts - aber machen wir dabei einen Sprung auf die Meta-Ebene:

Wer will denn diesen Krieg?

DIE Russen, DIE Ukrainer, DIE Amerikaner, DIE Europäer, DIE Chinesen, ...?

Na ganz sicher NICHT!

Anzunehmen ist mit 100prozentiger Sicherheit, dass KAUM EINER, der in einem Panzer, Truppentransporter, Flugzeug et cetera sitzt diesen Krieg will - egal auf welcher Seite. Anzunehmen ist, dass zumindest 90 Prozent der Menschen oder weit mehr nichts anderes wollen als Frieden, Glück, ein gesundes, angenehmes Leben in Freude, in einer lebenswerten Umgebung möglichst alt werden - und das auch für die Nachkommen.

Aber es geschieht in vielen Bereichen - geographisch und thematisch - das genaue Gegenteil! Wie soeben jetzt akut in der Ukraine. Aber nicht nur dort und hinsichtlich Frieden.

Warum?

Beginnt unser Problem nicht in Wahrheit dort, dass es doch einigen unter uns egal ist, wie es den anderen geht - Hauptsache es geht einem selber gut?

Machen die denn nicht schon im engsten Umfeld auf dem Rücken der anderen Party?

Okay, wenn man medial überdeutlich mit der Nase auf eine aktuelle Katastrophe gestoßen wird, dann macht sich - zum Glück - in der Gesellschaft schon die breite Empathie der übrigen bemerkbar. Aber was passiert bei dieser großen Mehrheit denn sonst?

Fakt ist, dass gerade der davor beschriebene und zum Glück relativ geringe Teil an Soziopathen einen unglaublichen Drang zur Macht verspürt. In der Politik, Wirtschaft, Hochfinanz, Rüstung und beim Militär et cetera. In diesem Erreichen der Macht sind sie auch besonders gut. Siehe dieses Gunkl-Video:

 

Und haben diese Leute einmal einen Zipfel der Macht ergriffen, dann bauen sie diese schonungslos weiter aus. Siehe z.B. den Werdegang eines Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Aber eben: Macht über UNS ALLE! Und paradoxer Weise in der Politik oft sogar von denen "legitimiert", die so eine Vorgehensweise generell verabscheuen. Aber in der "dreckigen Politik" steht eben nichts anderes zur Auswahl. Weil sich dort eben genau die Soziopathen an die Spitze drängen. Und vor allem weil die anders denkenden, fühlenden und handelnden Menschen diesen Soziopathen nichts, wirklich gar nichts entgegensetzen. Genau dort ist das Problem - und ist es für jedweden Lösungsversuch danach längst zu spät!

Wenn die "legitimierten Soziopathen" ihre Macht dann nämlich entsprechend auswalzen, dann kommt die Angst bei den übrigen auch noch dazu. Auch die Angst um den eigenen Lebensstandard - man könnte es auch "Opportunismus" nennen. Bis es mit dem Lebensstandard dann eben vorbei ist.

Wenn der "beherrschte Rest" endlich merkt, wie kritisch es (auch für einen selber) wird, dann "wird er aktiv" - und schreibt (weil Politik eben ein zu schmutziges Geschäft ist) Petitionen, Volksbegehren oder geht gar auf die Straße demonstrieren.

"Demonstrieren" kommt vom lateinischen "demonstrare" und heißt auf Deutsch "zeigen".

Frage: Was konkret will man den herrschenden Soziopathen zeigen, was die nicht sowieso längst wissen?

Man bittet egomanische Soziopathen um - was nochmal genau? Sich nicht wie ein egomanischer Soziopath zu verhalten?

Nein, nicht bei den Putin's dieser Welt beginnen alle Probleme, die wir haben. Sie beginnen BEI UNS SELBER - und alldem, was wir NICHT rechtzeitig und konsequent genug tun.

Welch Überraschung!

Aber "Wehret den Anfängen" meint halt WIRKLICH die Anfänge!