Der Schlüssel zur Veränderung (28.12.2019)

 

Stell Dir vor, es gäbe in der Politik Menschen, die mit ihrem (ja gerade bei den höheren Positionen sehr attraktiven) Gehältern das Auslangen finden, daher der Korruption widerstehen und einfach ihre Vorhaben laut Programm und Wahlversprechen bestmöglich umsetzen wollen - je nachdem welche Mehrheiten sich dafür ergeben.

Die also das tatsächlich halten wollen, was sie versprochen haben - weil sie selber auch an die Richtigkeit und Wichtigkeit dieser Maßnahmen glauben. Die also ihre Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen für die Allgemeinheit treffen - von der sie ja bezahlt werden und sie selbst auch ein Bestandteil sind. Daher profitieren sie selber auch mit von diesen Verbesserungen, eben wie alle anderen auch.

Klingt nach einer Utopie, wenn man die heutige Berufspolitik betrachtet.

Aber ... eigentlich doch gar nicht so abwegig! Oder?

Und stell Dir vor, es gäbe in der Politik eine Partei, die sich als Ziel gesetzt hat, genau das zu ermöglichen! Also keine Deals unter Ausnutzung der eigenen Macht bloß zum alleinigen eigenen Vorteil und der Anhäufung von Parteivermögen.

Kein Clubzwang, der den eigenen Mandataren vorschreibt, was sie ganz anders zu entscheiden haben als sie den Wählern vorher versprochen haben, sondern umgekehrt ein Zwang, dass eben diese Versprechen bestmöglich umgesetzt werden - weil einerseits die eigene Glaubwürdigkeit der ganzen Gruppierung langfristig davon abhängt und man andererseits ja gemeinsam genau diese Veränderungen für richtig und wichtig hält. Für uns alle!

Eine Gruppierung, die nach Möglichkeit die nachhaltig besten Ideen für die weitere Entwicklung zusammenträgt, in ein stimmiges Gesamtset bringt, priorisiert und Schritt für Schritt in die Realität umsetzt.

Klingt wieder nach einer Utopie, wenn man die heutigen Parteien an der Spitze betrachtet.

Aber ... eigentlich doch genau das, was in einer repräsentativen Demokratie geschehen soll! Oder?

Sind solche Utopien, ja fast 180 Grad-Wendungen im Vergleich zur heutigen Politik umsetzbar?

Nimmt man den Status Quo der Demokratischen Alternative her müsste man meinen: Nein!

Denn wir, die so eine Kehrtwendung in der Politik versuchen sind sowas von derzeit weit weg von allem was notwendig wäre, dass es so richtig weh tut.

Aber woran liegt es? Dass so eine Politik nicht machbar ist? Dass es keine Idealisten mehr unter uns gibt, die so ticken?

Nein, daran liegt es nicht.

Es liegt an EUCH!

NICHT an Eurem Geld, denn das ist für so eine Veränderung gar nicht wichtig. im Gegenteil: Geld hat uns tief in die bestehende Misere hineingeritten!

Es liegt an Eurer Hoffnung, dass wir gemeinsam Politik für uns, unsere Zukunft und diesen Planeten auch anders betreiben können.

Es liegt an Eurem Glauben, dass wir gemeinsam so eine Veränderung zustande bringen.

Es liegt an Eurem Engagement - durch Wissenseinbringung, Feedback, vor allem aber auch durch Wissensweitergabe, dass da ein paar "Wahnsinnige" das fast Unmögliche versuchen. Und weil eben nur FAST unmöglich auch zustande bringen können, wenn wir zusammenhalten und auch etwas tun.

Wir brauchen Kandidaten. Seid Ihr einer? Kennt Ihr einen Idealisten, der für solche Vorstellungen zu begeistern ist? Dann her damit - es kommt auf jeden Einzelnen an!

IHR seid der Schlüssel! IHR entscheidet - so wie sich das in einer Demokratie gehört.

Aber bitte nachher nicht jammern, wenn Ihr eben doch lieber nichts tut. Von nichts kommt nichts. Das ist eben so in der Demokratie.

"Man müsste, .... man könnte, .... man sollte ...." zählt nicht. "MAN" ist das Mittelstück von "NieMANd". Wenn alle auf irgendjemand anderen warten, dann bewegt sich nur der Uhrzeiger.