Asteroid knapp an Erde vorbeigerast (3.3.2009)

Asteroid knapp an Erde vorbeigerast
In einer Entfernung von nur rund 70.000 Kilometern ist gestern ein neu entdeckter Asteroid an der Erde vorbeigerast. Den Durchmesser des Brockens mit der Bezeichnung 2009 DD45 schätzen Forscher auf 21 bis 47 Meter, wie die US-Weltraumbehörde NASA auf ihrer Website mitteilte.

Das entspricht etwa der Größe des Asteroiden, der mit dem Tunguska-Ereignis vom 30. Juni 1908 in Zusammenhang gebracht wird. Damals wurden in Sibirien auf mehr als 2.000 Quadratkilometern 80 Millionen Bäume umgeknickt - als Ursache wird die Explosion eines Asteroiden vermutet, die eine Druckwelle mit der Sprengkraft Hunderter Hiroshima-Atombomben auslöste.

Der erst am Freitag von Australien aus entdeckte kosmische Kleinkörper 2009 DD45 passierte die Erde heute in nur einem Fünftel der Mondentfernung. Die Gefahr eines Einschlags auf unserem Planeten bestand nicht. Wissenschaftler schätzen, dass ein Brocken dieser Größe etwa alle tausend Jahre mit der Erde kollidiert.

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Wieder einmal beweist die Realität, wie verwundbar unsere Zivilisation in vielerlei Hinsicht ist. Daran ändert auch eine vorgegaukelte Sicherheit durch laufende, penible Beobachtung (wo war die hier?) oder durch Wahrscheinlichkeitsrechnungen überhaupt nichts.

Fakt: Auch in dieser Hinsicht sitzen wir auf dem Präsentierteller. Schlüge so ein Asteroid in bewohntem Gebiet ein, würde es wohl nicht bei 80 Millionen umgeknickten Bäumen bleiben.

Und? Was tun die Verantwortlichen diesbezüglich?

Sie beschäftigen sich weiterhin mit militärischem Spielzeug, um im Eventualfall vielleicht den Nachbarn schräg gegenüber ...! Vielleicht nur weil "so nebenbei" genügend Trinkgeld dafür abfällt?

Aber natürlich gilt zum Beispiel für Herrn Alfons Mensdorff-Pouilly die Unschuldsvermutung - und für alle potentiellen Nehmer sicher gar nicht geflossener Gelder selbstverständlich auch!

Fragt sich, was nützen diese gar nicht geflossenen Gelder den bestimmt gar nicht interessierten Nehmern, wenn so ein steinernes UFO vielleicht übermorgen gerade in Nachbars Garten ...?!

Deswegen werden meine Vorschläge und Konzepte auch weiterhin die Forderung nach einem rasch zu schaffenden und effizient funktionierenden Meteoriten-Abwehrsystem beinhalten. Auch wenn es keiner hören will ...!

Und das adaptierte Extrakt schließt nun auch den Vorschlag zur Energienutzung von Super-Vulkanen mit ein. Wer sich nämlich mit den Entwicklungen im Yellowstone-Nationalpark näher beschäftigt, der kommt zu dem Schluss, dass massive Gefahren für unsere Existenz nicht nur von außerhalb der Erde drohen. Auch im Inneren tickt eine Zeitbombe unermesslicher Dimension!

G.K., 3.3.2009