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Wagenknecht-Partei kommt in Umfrage auf 14 Prozent (31.10.2023)

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Dass eine neu antretende Partei von Sahra Wagenknecht ausgerechnet der AfD viele Stimmen kosten würde zeigt deutlich, dass die hier zum Wechsel bereiten Wähler weder politisch rechts noch links sind. Sie sind lediglich nicht mehr bereit, das an politischen Parteien und Politikern der Mitte zu unterstützen, von denen sie bisher restlos enttäuscht wurden. Welche Chancen hätte dann erst eine wählbare Gruppierung aus der breiten Bürgerschaft der Mitte? (Zusammenfassung in einfacher Sprache) 

 

https://kurier.at/politik/ausland/sahra-wagenknecht-linke-deutschland-umfrage-14-prozent/402649238

Zitat: Die neue Partei der langjährigen deutschen Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht würde einer Umfrage zufolge aus dem Stand auf 14 Prozent kommen. Am stärksten geschwächt wäre in einem solchen Szenario die AfD, erklärte das Meinungsforschungsinstitut Insa in seiner Meinungsumfrage für die Zeitung Bild am Sonntag. Die AfD käme demnach auf 17 Prozent und damit vier Prozentpunkte weniger als beim regulären Sonntagstrend (ohne Bündnis Sahra Wagenknecht).

 

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die Partei einer Wagenknecht keine "rechte" ist, und die AfD sicher keine "linke": Was sagt uns dann die hier prognostizierte Veränderung durch das Antreten dieser neuen Partei? Etwa dass die hier veränderungsbereiten Wähler AUCH keine "Linken" oder "Rechten" sind?

Sind das etwa gar viele Menschen aus der gesellschaftlichen "Mitte", denen dort einfach das Potential an noch wählbaren, glaubwürdigen Parteien und Politikern ausgeht?

Was für ein Potential hätte dann erst eine glaubwürdige, wählbare politische Kraft der Mitte, in denen diese Menschen sich selbst organisieren und das an heute agierenden Parteien und Politikern abwählen, die jedes Vertrauen inzwischen verspielt haben?