Verletzungsmisere zwingt zu Umdenken (11.2.2020)

 

https://sport.orf.at/stories/3059449/

Zitat: Angesichts der auch in diesem alpinen Weltcup-Winter zahlreichen Verletzungen plädiert Toni Giger, Sportdirektor des Österreichischen Skiverbands (ÖSV), für ein grundsätzliches Umdenken. Laut dem Salzburger sollten Kurse so gesteckt werden, dass es keine Anreize gebe, das Material immer aggressiver und damit riskanter abzustimmen.

 

Und man vergleiche das mit dem folgenden Punkt auf Seite 3 zu "Gesundheit/Sport, Ernährung/Lebensmittelqualität" aus unserem Programm zur Nationalratswahl 2019: "Annäherung von Spitzen- und Massensport - z.B. in der Bezahlung von Top-Athleten, Eindämmung des „Gladiatorentums“ = hohes Gesundheitsrisiko für viele Spitzensportarten."

Denn schon seit vielen Jahren versucht der Vorsitzende der DA insbesondere aufgrund der vielen schweren Verletzungen im alpinen Schisport (Lindsey Vonn, Maria Höfl-Riesch, Anna Veith, und, und, und) und auch beim Schispringen der fortwährenden Tragödie um die Gesundheit junger Spitzenathleten durch z.B. Schaffung einer GPDA für Schirennfahrer, die Material- und Streckenentschärfung und ein Rennmanagement für die Läufer statt "bloß" für die Veranstalter (Rennen bei irregulären Bedingungen, widrigen und inzwischen gefährlich gewordenen Pistenverhältnissen, viel zu dichter Veranstaltungskalender, ...) zu einem besseren Ausgang zu verschaffen.

Bisher leider vergeblich. Nun zwingt die Liste der Schwerverletzten die Verantwortlichen für dieses Drama zu einem Umdenken - denn der Arena gehen die zugkräftigen Top-Gladiatoren aus!

Traurig, wenn es sowas braucht - denn jedes "schaut mal, wir haben Recht gehabt" ist vergossene Milch und tröstet über die gesundheitlichen Folgen für die inzwischen schon betroffenen jungen Menschen nicht hinweg.