Vater der neuen Geldtheorie hat einfache Lösung für alle Probleme (15.8.2019)

 

https://www.derstandard.at/story/2000103134522/der-vater-der-neuen-geldtheorie-hat-eine-einfache-loesung-fuer

Zitat: Viele sprechen in den USA von einer neuen politischen Ära: Mit dem Linksruck bei den Demokraten sind der Begriff Sozialismus und Ideen für eine progressive Sozial- und Klimapolitik plötzlich populär geworden. Und als Begleitung taucht in politischen Debatten immer öfter eine neue Wirtschaftstheorie auf, die verspricht, dass all diese Pläne und Programme auch leicht zu finanzieren seien: die Modern Monetary Theory (MMT). ... Kern seiner Theorie ist die Erkenntnis, dass Staaten ihre Ausgaben nicht mit Steuern finanzieren, sondern durch die Ausgabe von Geld erst die Steuerzahlungen ermöglichen. "Man darf die Notenbank und den Fiskus nicht getrennt sehen, der Unterschied ist eine reine Frage der Buchhaltung", sagt Mosler. Der Staat könne sich daher durch Geldschöpfung unbegrenzt finanzieren und als monetärer Monopolist auch das Preisniveau festlegen. Durch staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme könnte die Arbeitslosigkeit komplett eliminiert und damit die Produktivität einer Volkswirtschaft deutlich erhöht werden, weil niemand aus dem Arbeitsmarkt herausfällt. "Arbeitslosigkeit ist ein Fehler, den Regierungen begehen" sagt Mosler. ... "Arbeitslosigkeit ist nicht ausgegebenes Einkommen. Es gibt keine andere Ursache, denn es gibt immer mehr zu tun, als es arbeitende Hände gibt." Die Lösung sei ein staatlicher Übergangsjob für alle Arbeitslosen im öffentlichen Sektor, eine Art Jobgarantie. ... Führt grenzenloses Schuldenmachen und Gelddrucken nicht zu hoher Inflation? Nein, ist Mosler überzeugt. Denn in jeder Wirtschaft gebe es einen Ankerpreis, und diesen könne der Staat festlegen, etwa durch einen Mindestlohn bei seinem Jobprogramm. "Der Preis für unqualifizierte Arbeit wird der Zähler für das Preisniveau, und das ist viel besser als der heutige Zähler, nämlich die Arbeitslosigkeit." ... Schon Bernie Sanders war von der Idee der Jobgarantie fasziniert, und die neue Ikone der Linken, Alexandria Ocasio-Cortez, ist eine begeisterte Anhängerin. ... Auch für die Umsetzung des "Green New Deal" würde man die MMT benötigen, sagt Mosler, denn nur so könne der Staat die notwendigen Milliardeninvestitionen schultern. Auch die Eurozone würde dringend seine Rezepte benötigen, um aus der wirtschaftlichen Stagnation herauszukommen. Die Europäische Zentralbank sollte ein riesiges Investitionsprogramm sowie seine Jobgarantie für alle Eurostaaten finanzieren. "Die Eurozone steckt in großen Schwierigkeiten, das Wachstum bricht wieder ein, und die Zinsen sind bereits bei null", sagt Mosler. "Die EZB muss rasch handeln, sonst werden alle zu einem Griechenland."

https://orf.at/stories/3133801

Zitat: „Eine Bevölkerungsexplosion kann in der Zukunft zu Problemen führen“, so Modi. Er rief die Bevölkerung dazu auf, sich zu überlegen, ob man die Bedürfnisse eines Kindes decken könne, bevor man es in die Welt setze. Modi ermutigte auch seine eigene Regierung dazu, Maßnahmen zu finden, die das Bevölkerungswachstum verlangsamten.

https://noe.orf.at/stories/3008671

Zitat: Junge Menschen, die für ein Studium oder ihre Ausbildung ihre Heimat verlassen, finden in der Folge oft auch woanders eine Arbeitsstelle und somit eine neue Heimat. Für die ländlichen Regionen ein großer Verlust: Laut Statistik ist die Abwanderung bei Menschen zwischen 15 und 40 Jahren besonders hoch. Gerade diese hochqualifizierten und oft auch engagierten jungen Menschen fehlen dann aber in den Ortsgemeinschaften. ... Im weiteren Ausbau soll es hier auch einen Job- und Wohnungsmarkt geben. ... die Arbeitssituation kann durchaus herausfordernd sein, wie Martin Fuchsluger aus Ybbsitz (Bezirk Amstetten) erzählt. Er ist vor vier Jahren mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Ybbsitz gezogen, um den elterlichen Bauernhof zu übernehmen. Er konnte seinen Arbeitgeber davon überzeugen, dass er auch von zu Hause aus arbeite könne: „Das erleichtert vieles. Denn es wäre nicht möglich, neben der Landwirtschaft und der Familie jeden Tag nach Wien zu fahren, das ist einfach zu weit.“

https://www.derstandard.at/story/2000102195604/klimawandel-setzt-inzwischen-selbst-oelmultis-zu

Zitat: Die Öl- und in etwas geringerem Ausmaß auch die Gasunternehmen sehen sich steigendem Druck von Umweltaktivisten, Regulatoren und neuerdings auch Investoren ausgesetzt. Nicht nur, aber insbesondere in Europa ist von Energiewende die Rede. Gemeint ist damit die Abkehr von fossilen Brennstoffen, die als Hauptverursacher der hohen CO2-Konzentration in der Atmosphäre identifiziert wurden, und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien. Denn das Übermaß an freigesetztem Kohlendioxid gilt als maßgeblicher Treiber der Erderwärmung. Diese Erkenntnis und die sich in immer kürzeren Abständen manifestierenden Folgen des Klimawandels beginnen die Geschäftsbasis der Ölmultis zu erodieren. ... Für Konzerne der Öl- und Gasbranche bestehe "akuter Handlungsbedarf", heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group, die dem STANDARD vorliegt. ... Öl- und Gasunternehmen sind direkt (über die Produktion fossiler Brennstoffe) oder indirekt (durch verbraucherseitige Verbrennung von Öl und Gas) für gut 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Wo die Industrie zur Eindämmung klimaschädlicher Emissionen selbst etwas beitragen kann, sollte sie dies tun, raten die Autoren. Zumindest diese Erkenntnis ist in der Industrie angekommen. ... Ein möglicher Ausweg für die Öl- und Gasunternehmen in Zeiten der Energiewende sei die Erweiterung ihres Portfolios um erneuerbare Energien, schreiben die Studienautoren. Das sei derzeit kaum der Fall. 2018 machten erneuerbare Energien nur 0,1 Prozent der von den untersuchten Multis bereitgestellten Energie aus. 

 

Vergleichen Sie bitte einfach die paar vorangegangenen Meldungen - nur als Beispiele - mit unserem Programm und machen Sie sich selbst Ihr Bild, ob das wirklich so blöd ist, was wir vorschlagen und zur Umsetzung bringen wollen!