Reale Einkommen seit 2000 stark gefallen (20.8.2012)

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http://www.orf.at/stories/2136539/

Ein Ausschnitt aus dem Meldungstext:

„So als ob das Bild nicht sowieso schon kompliziert genug wäre“, hat sich durch die Veränderungen in den Einkommen aber eine langsame Annäherung der Einkommen in der Euro-Zone ergeben, schreibt die UBS.

Und nichts anderes war das Ziel der finanzpolitischen und wirtschaftlichen Entwiclung der letzten Jahre: Eine Nivellierung der Einkommen "unterer Gesellschaftsschichten" - aber nach UNTEN!

Effekt daraus: Die Produktionskosten sinken, es werden höhere Gewinne ausgeschüttet, was wiederum den Aktionären zugute kommt.

Blöder Nebeneffekt daraus: Die Kaufkraft (Inlandsnachfrage) sinkt ebenfalls dramatisch. No na! Wie sollte es anders sein?

Also hilft man sich über Exporte - und wenn auch dort dann klar wird, dass der Working Poor nicht den Mercedes kaufen kann, an dessen Herstellung er mitgewirkt hat, hilft man sich mit Überbewertungen der zu erwartenden Einnahmen. Damit die gigantische Blase ja nicht platzt ...!

Noch blöderer Nebeneffekt daraus: Die Abwärtsspirale ist voll im Gang.

Blödester Nebeneffekt: Die Aggression steigt ins Unermessliche. Die Lunte am Pulverfass brennt nicht nur schon längst, sie ist mittlerweile auch verdammt kurz.

Dabei hätten wir Arbeit bis zum Abwinken - für ALLE!

Nur leider will niemand von den Entscheidungsträgern wahr haben, dass die Lösung echt und ernsthaft in der Alternative liegt. Wiederum: Für ALLE!

G.K., 20.8.2012