„Private Seenotrettung führt zu mehr Toten“ (7.1.2020)

 

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/sesbastian-kurz-private-seenotretter-fuehren-zu-mehr-toten-67093716.bild.html

Zitat: Der kommende österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz (33), hat im ersten großen Interview nach der Koalitions-Einigung mit den Grünen seine strikte Migrations- und Flüchtlingspolitik bekräftigt und angekündigt, als Kanzler in Brüssel bei der EU für eine harte Haltung zu kämpfen. Im Interview mit BILD am SONNTAG kritisierte Kurz scharf die Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingskindern aus Lesbos und warf privaten Seenotrettern vor, mit ihrem Vorgehen für mehr Tote im Mittelmeer zu sorgen.

 

Diese Ansicht verkündet Sebastian Kurz noch schnell vor seiner Angelobung zum Bundeskanzler in der Bild!

Versucht man einmal kurz auf den Sinn dahinter einzugehen, will er uns wohl damit sagen: Wenn Menschen wissen, dass es eine funktionierende Rettung aus einer bedrohlichen Lage gibt, werden sie das Risiko leichter eingehen.

Gut, so weit kann man ja verstehen, was uns Herr Kurz vermitteln will.

Denken wir allerdings diesen Grundsatz weiter, gilt dies ja auch für andere Rettungsbereiche!

Es wäre also nach diesem Gedankengang - passend zur Jahreszeit - auch so: Wenn sich leichtsinnige Schifahrer und Wintersportler abseits von gesicherten Wegen befinden oder Risiken und Warnungen nicht ernst nehmen, dann sollen sie nicht mehr gerettet werden, besonders wenn sie die Retter dadurch auch noch in große Gefahr bringen. Lasst sie liegen, dann werden in Zukunft weniger Menschen so unvernünftig sein!

Das Prinzip des Samariters, der Menschen in Not hilft ohne zu fragen, wieviel Eigenschuld dabei vorhanden ist stammt aus der (christlichen) Bibel.

Aber offenbar sind Sebastian Kurz diese christlichen Grundwerten völlig egal.

Denn es ist nur eine Mogelpackung, wenn sich die ÖVP "christlich-sozial" nennt!