„Klima-Tuning“ laut Studie unausweichlich (27.11.2014)

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https://orf.at/v2/stories/2255299

Zitat: Erstmals hat sich eine gemeinsame Studie der britischen Wissenschaftselite eingehend mit Geoengineering befasst, den Hightech-Strategien, die das Weltklima künstlich beeinflussen wollen. Die Vorschläge - das Abdunkeln der Sonne, die „Düngung“ von Meerwasser, die Durchmischung der Luft mit Nanopartikeln und anderes mehr - klingen utopisch. Die Forscher sind jedoch überzeugt, dass angesichts der rapiden Verschlechterung des Weltklimas bald keine anderen Möglichkeiten als das künstliche „Klima-Tuning“ bleiben werden - auch wenn es das Angesicht der Erde nachhaltig verändern und Millionen Menschen in Katastrophen stürzen wird.

 

Hoppala, was haben wir denn da???

Wir wollen auf einmal so richtig etwas gegen den Klimawandel tun? Mit so richtig viel Aufwand und so richtig viel Geld?

Ich dachte, es gibt gar keinen so richtigen Klimawandel - und schon gar keinen vom Menschen verursachten - und wenn es einen gibt, dann ist der eh gut, ist Grönland wieder grün, kann man in Norwegen Wein anbauen etc. etc.??!!!

Auf einmal reden wir laut in einer gemeinsamen Studie der britischen Wissenschaftselite über das Abdunkeln der Sonne / die Abschattung der gesamten Erdoberfläche (!!!), die „Düngung“ von Meerwasser / das Versetzen von Meerwasser mit Eisenpartikeln zur Anregung von Planktonwachstum (ja nicht gerade so wirklich wenig Meerwasser, wie ich so weiß), das „Aufsaugen“ und unterirdische Binden von CO2 aus der Atmosphäre (gleichzeitig mit Fracking wird die physikalisch-chemische Mischkulanz da unten immer verhaltenskreativer - deren geologische Auswirkungen noch nicht einmal im Ansatz eines Ansatzes auf dem Tisch liegen), das Versprühen von Schwefel zur künstlichen Abkühlung der Luft (was natürlich nichts mit nachfolgendem sauren Regen zu tun haben könnte - oder etwa doch?), die Durchmischung der Luft mit Nanopartikeln (mit denen wir gesundheitlich nicht gerade irgendwelche Problemchen haben???) und anderes mehr??? 

Sind doch sicher alles auch keine Maßnahmen zum Nulltarif, nehme ich einmal an.

Ja, warum denn das?

Die Antwort findet man in dem Konvolut auch:

Für den Bericht wertete CDP Angaben von 174 im FTSE Global 500 Equity Index gelisteten Unternehmen aus, der die nach Marktkapitalisierung 500 größten Unternehmen weltweit umfasst. 68 Prozent der Firmen sind überzeugt, dass Probleme mit Wasser ihr Geschäft und ihren Umsatz nachhaltig beeinflussen könnte.

„Es wird immer deutlicher, dass Probleme im Zusammenhang mit Wasser dem Werk einer Marke schaden oder das Wachstum eines Unternehmens beschränken können“, sagte CDP-Chef Paul Simpson.

Na geh!

Also um es auf den Punkt zu bringen: Dass den MENSCHEN das Wasser ausgeht, oder der NATUR, das hat Euch bisher NICHT gekratzt ... wenn der WIRTSCHAFT das Wasser ausgeht und Euer Geschäft und Umsatz auf einmal ins Wanken kommt, DANN werdet Ihr aktiv ...

Spannend!

„Unser künftiger Erfolg hängt am Wasser“, sagte etwa ein Sprecher der Modekette H&M. 

Lieber Sprecher von H & M: Bei Menschen, Tieren und Pflanzen ist es nicht der Erfolg, sondern das blanke Überleben. In Biologie nicht aufgepasst?

„In weniger als zwei Dekaden“ werde das heute noch utopisch scheinende „Klima-Tuning“ technisch machbar sein und auch genützt werden, ist Oxford-Professor Steve Rayner überzeugt. Ob man „in weniger als zwei Dekaden weiß, ob das so eine gute Idee ist, ist eine andere Frage“. ..... Vorerst sei es wesentlich einfacher, die Techniken einzusetzen, als zu wissen, was man damit auslöst, warnte Rayner.

Frage: Hatten wir das nicht schon einmal? Haben wir uns z.B. nicht gerade erst vor knapp 150 Jahren und seither weitestgehend unverändert der Verbrennung von Kohlenstoff als universelles und allgegenwärtiges Energieerzeugungssystem ausgeliefert? Und hat das nicht jene Probleme hervorgerufen, aus denen heraus wir gerade mit diesen ach so wahnsinnig durchdachten Studien den Notausgang suchen?

„Uns gefällt der Gedanke selbst nicht, aber wir sind überzeugter denn je, dass wir das erforschen müssen.“ fasste Geophysiker Matt Watson gegenüber der BBC die neue Studie dreier renommierter britischer Universitäten (Leeds, Bristol, Oxford) zum Thema Geoengineering zusammen. 

Ich kann mich vollinhaltlich dem anschließen, dass mir der Gedanke auch nicht gefällt - aber ich bin überzeugter denn je, dass wir statt eine Büchse der Pandora zu- eine weitere solche aufmachen!

Noch habe man aber nur „ein paar Inseln von Erkenntnis mitten in einem Meer von Unwissenheit“. 

Dann kippt doch - nur so ein Vorschlag - einmal die Eisenteilchen in DIESES Meer, hmmm? Und machen wir endlich, endlich, endlich Nägel mit Köpfen (aus dem Eisen, dem richtigen), um das Problem "Klimawandel" an der Wurzel zu bekämpfen und ihn zu VERMEIDEN, statt ihn dann im Nachhinein durch in keinster Weise durchdachte Maßnahmen bloß ein wenig abzuschwächen (Einig sind sich die Wissenschaftler aber schon jetzt darüber, dass Geoengineering nur eine behelfsmäßige Linderung des Klimawandels bringen könne. ... Keine der Geoengineering-Simulationen ergab, dass man die Erde auf das Temperaturniveau von vor zehn Jahren herunterkühlen könnte, geht aus der Studie hervor. ... Der Effekt war jedoch kaum merkbar, die langfristigen Auswirkungen waren gleich null. ... )!

Warum kommt in Eurem ach so wissenschaftlichen Katalog der Maßnahmen nicht vor, z.B. das Fracking rigoros weltweit zu verbieten, weil wir das so gewonnene Öl gar nicht verbrauchen und verbrennen dürfen, um die Klimakatastrophe, die Ihr abschwächen wollt, nicht stattdessen sogar noch mehr anzukurbeln?

... immer noch besser als absolute Untätigkeit angesichts des Klimawandels. ... Man könne sich bald auch „in einer wirklich verzweifelten Lage“ befinden, ...

Hallo???

Die Techniken würden oft als „Heftpflaster“ für das Weltklima abgetan, meinte der Wissenschaftler; manchmal sei aber ein Heftpflaster besser als gar nichts.

Falsche Antwort! Ganz falsche Antwort!

Weil es der lobbygetriebenen Politik doch schon - wie bisher - reichen wird, dass man "jetzt eh irgendwas tut - und es daher weiter Zeit haben könnte, mit einem ECHTEN Klimaschutz".

Weil es offensichtlich ist, dass man der jetzt weiter drauf los fuhrwerkenden und problemverursachenden Industrie nicht ins Handwerk und bislang so lukrative Geschäft pfuschen will, sondern oben drüber (im wahrsten Sinn des Wortes) eine zweite - gegenläufig problemverursachende und noch dazu sündteure Industrie stülpt.

Die wer woraus bezahlt, nur so beiläufig gefragt?

Aber ein Geldgeber dafür wird sich bestimmt finden. Warum?

Deswegen:

Die erste Erkenntnis der Wissenschaftler war laut Watson, dass die Mechanismen hinter Geoengineering „wirklich, wirklich kompliziert“ sind; die zweite Erkenntnis, dass das Schrauben am Weltklima Millionen, wenn nicht Milliarden Menschen erst recht in die Klimakatastrophe führen würde. Das Blockieren der Sonneneinstrahlung wäre laut einem Computermodell etwa tatsächlich möglich und in Grenzen auch zur Kühlung der Erdoberfläche effektiv - es würde aber die Niederschlagsmuster rund um die Welt ändern.

Der indische Monsun würde durch die Blockade der Sonnenstrahlen etwa aus dem Rhythmus gebracht und möglicherweise ganz ausbleiben. Auch kann man laut dem Klimaforscher Piers Foster davon ausgehen, dass die „Sahel-Zone komplett austrocknet“. Zwischen 1,2 und 4,1 Milliarden Menschen wären von den Folgen des Geoengineerigs „negativ betroffen (...), egal bei welchem Berechnungsmodell“. Und auch unter diesen Umständen wären die zu erreichenden Effekte minimal.

Aus Sicht des US-Verteidigungsministeriums ist zu berücksichtigen, dass Militäreinsätze in Zukunft immer öfter an den Schauplätzen von Naturkatastrophen stattfinden werden. 

Hagel sieht den Klimawandel als Schlüsselfaktor an jedem möglichen Eckpunkt künftiger militärischer Einsätze, ...

„Wann immer sich eine Naturkatastrophe ereignet, gibt es immer auch das Element einer Gefährdung öffentlicher Sicherheit“, so Hagel. Gehe es nun um die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung oder „Individuen, die diese Katastrophen ausnützen wollen“, die Anforderungen für Heere würden sich durch den Klimawandel „verschieben“. Schwindende Wasservorräte und Nahrungsmittelkrisen würden künftig Hauptursachen politischer Radikalisierung sein, hatte das Pentagon schon bisher in mehreren Studien argumentiert.

Reden wir hier schon über ein totalitäres System, das die natürlichen Ressourcen nicht nur überwacht und für sich / die eigenen Zwecke schützt, sondern sogar verteilt?

Der, der an den Schaltknöpfen der Klimagenerierung sitzt, der ist Herr über Leben und Sterben - weltweit.

Zumindest so lange, bis ihm die Natur beweist, dass er im Vergleich zu dem, was er dafür alles hätte wissen und können müssen, ein verbrecherisch fahrlässiger Stümper ist.

G.K., 27.11.2014