Gemeinde lehnt muslimische Familie weiter ab (23.6.2019)

 

https://noe.orf.at/stories/3001411/

Zitat: Nach dem Wirbel um einen Grundstückskauf einer muslimischen Familie in Weikendorf (Bezirk Gänserndorf) hat die Gemeinde ihre erste, umstrittene Stellungnahme zurückgezogen und eine neue eingereicht. Die Gemeinde ist aber offenbar nach wie vor nicht an einem Zuzug der Familie interessiert.

 

Wie man in diesem Bericht sehen kann, sind Vorurteile tatsächlich weit verbreitet und durchdringen die gesamte Gesellschaft.

In diesem geht es um eine Familie aus dem Nahen Osten, die seit 9 Jahren in Österreich ist und nun ein Haus in NÖ kaufen möchte - in Weikendorf!

Da die Mitglieder dieser Familie keine österreichischen Staatsbürger sind, muss die Landesregierung zu so einem Kauf ihr Okay geben.

Der Bürgermeister (ÖVP) hat sich dagegen ausgesprochen - mit einer schriftlichen Stellungnahme, in der er auf die zu großen Unterschiede zwischen den Kulturen verweist. Er hat allerdings kein persönliches Gespräch mit dieser Familie geführt!

Auch Unterschriften gegen den Kauf des Hauses durch die Familie wurden bereits gesammelt. Dies obwohl auch die Unterschreiber keinen persönlichen Kontakt zur Familie hatten.

Nun, gegen Vorurteile sind wir alle nicht völlig immun. Allerdings sollte sich ein politisch Verantworlicher (der Bürgermeister in diesem Fall) nicht nur auf diese als Entscheidungsgrundlage stützen - er müsste sogar eher als Vermittler wirken!