Das Demokratie-Problem

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Gut, die Demokratische Alternative war also einmal beim BMI als politische Partei angemeldet (31.12.2014). Jetzt galt es, Mitstreiter zu finden, um die DA auch zu konstituieren.

Also schickte der Proponent (Parteigründer) ein erklärendes E-Mail als Einladung dazu an seine Bekannten aus.

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: Demokratische Alternative (DA) - die Arbeit schreitet voran
Date: Fri, 6 Feb 2015 20:19:47 +0100

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, ....
 
ungeachtet der zusätzlichen Herausforderungen, die sich insbesondere aus den umfangreichen Mietrechtsverfahren gegen Wiener Wohnen und die Vorbereitung für die Schlichtungsstellenverhandlung für drei Abrechnungsjahre an einem Tag für unsere Wohnhausanlage ergeben, schreiten die Vorbereitung für eine Konstituierung der Demokratischen Alternative (DA) als  neue politische Kraft, die ihre Wurzeln im Wiener Gemeindebau hat, weiter voran!
 
Der Statutsentwurf (anbei) scheint - nach der bisherigen öffentlichen Diskussion - mittlerweile stabil.
 
Das Grundsatzprogramm bedarf natürlich noch einiger Arbeit, ist aber schon in wesentlichen Kapiteln für Feedback öffentlich nachzulesen und auch hier beigefügt.
 
Wir beginnen nun offiziell mit der Interessentensuche (KEINE Mitgliedsgebühren!):
 
  1. Nach ordentlichen Mitgliedern, die sich mit dem bisherigen Inhalt, den Werten und Zielsetzungen weitestgehend identifizieren können, und die gemäß Statut EHRENAMTLICH im Rahmen eines eher kleinen Kreises an der Gestaltung von Statut, Programm, Kandidatenauswahl, Überwachung der Umsetzungen, internen Parteivorgängen und Entscheidungen etc. mitwirken wollen.
  2. Nach außerordentlichen Mitgliedern, die sich mit dem bisherigen Inhalt, den Werten und Zielsetzungen ebenso weitestgehend identifizieren können, und die gemäß Statut als KANDIDATEN/MANDATARE für diese politische Bewegung - bei Wahl gegen das dafür vorgesehene Entgelt seitens der Öffentlichen Hand und unter Einhaltung der statutarischen Voraussetzungen das dort definierte Programm auch entsprechend umsetzen wollen bzw. sich eine solche Aufgabe auch zutrauen.
 
Aber ungeachtet dessen, ob Sie sich für einen dieser Kreise interessieren oder nicht, ob Sie dieser neuen politischen Kraft Euphorie oder Skepsis entgegenbringen: Informieren Sie bitte über diese Initiative weiter! Nicht in Form von Propaganda oder Werbung, sondern lediglich sachlich darüber, dass es diese Option gibt. Jeder soll sich selber ein eigenes Bild machen können und selbst entscheiden. Aber es wäre schade, wenn es zu Verzerrungen oder Verschiebungen kommt, bloß weil die Bekanntheit dieser politischen Bewegung einfach zu gering ist - und die Medien werden uns wohl kaum zu einer besonderen Bekanntheit oder positiven Berichterstattung verhelfen. 
 
Es kommt also in jeder Hinsicht auf SIE an!
 
Vorab: VIELEN DANK!!
 
Herzliche Grüße
Gerhard Kuchta
(Proponent der "Demokratischen Alternative")

Die Reaktion darauf?

NULL - gar keine!

Der Proponent sandte am 1.5.2015 ein Update zum Stand der Dinge aus:

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: Demokratische Alternative - wie steht die Sache?
Date: Fri, 1 May 2015 18:32:02 +0200

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, ....
 
immer wieder werde ich gefragt, wie das Vorhaben "Demokratische Alternative" steht und sich weiter entwickelt
 
Deshalb am Tag "der ARBEIT", an dem auch andere Parteien öffentlichkeitswirksam werden, ein kleiner Bericht, wo die ARBEIT steht (denn allzu oft möchte ich Sie nicht mit diesbezüglichen Mails zuschwemmen): 
 
 
Statutsvorschlag:
 
Seit den zuletzt eingearbeiteten Änderungsvorschlägen (die schon in der letzten Zusendung an Sie enthalten waren) ist der Statutsvorschlag stabil, derzeit sind keine weiteren Änderungsvorschläge dazu eingelangt. Auf der vorliegenden Basis aufsetzend erscheint eine Konstituierung sinnvoll und möglich.
 
 
Anmeldung als Partei:
 
Die formalen Erfordernisse wurden erfüllt: Die Partei wurde bereits beim BMI angemeldet, die Statuten im Erstentwurf hinterlegt (Update dann nach Konstituierung), die Gebühren für die Anmeldung bezahlt.
 
 
Kooperationsüberlegungen:
 
Die Demokratische Alternative ist eine völlig neue Gruppierung, die aus der gesellschaftlichen Basis hervorgeht und aus Gründen der Unabhängigkeit nicht nur auf große Geldgeber verzichten möchte, sondern möglichst auf Parteiförderungen überhaupt. Für eine solche politische Kraft ist es sogar noch schwieriger als für andere neue Parteien, quasi aus dem Stand die Einzugshürden für Gemeinderat und/oder Bezirksvertretungen zu überspringen. 
 
Deshalb wurde - als ideologisch am nächsten stehend und bei der Wienwahl antretend - eine gemeinsame Kandidatur mit "Wien anders" in Erwägung gezogen und näher geprüft. 
 
Obwohl es viele Aspekte gäbe, die praktisch und vorteilhaft wären (gemeinsames Aufbringen der Kosten für einen Antritt, gemeinsames Sammeln der Unterstützungserklärungen, viel leichteres Überspringen der Einzugshürden etc.) und auch in den politischen Ansätzen mit den Teilgruppierungen dieser politischen Kraft (KPÖ, Piraten, Unabhängige, ...) einige Übereinstimmungen bestehen, müssten für den gemeinsamen Antritt leider so gut wie alle inneren Strukturen und Prinzipien der "Demokratischen Alternative" aufgegeben werden (noch ehe sie überhaupt besteht) - auch die politischen Umsetzungsüberlegungen. 
 
"Wien anders" tritt nämlich nicht als gemeinsame LISTE der Einzelparteien an, sondern als quasi über die Teilparteien gestülpte Meta-Partei mit eigenem Programm etc.! Also wäre dann entweder nach einem Wahlerfolg von "Wien anders" die "Demokratische Alternative" politisch gar nicht existent - weil dann ja "Wien anders" die Politik gemäß der gegebenen Wahlversprechen dieser Liste gestalten müsste. Oder aber "Wien anders" löst sich  - samt ihrer Versprechen und Umsetzungsüberlegungen (!!!) - nach einem Wahlerfolg wieder in die Einzelgruppierungen auf. Dann wäre diese Partei bloß eine Pro-Forma-Hülse und ein Etikettenschwindel für den Wähler gewesen, nach dessen Beendigung ab der Wahl die Einzelparteien sowieso wieder machen, was sie wollen. Und die "Demokratische Alternative" wäre dann ein Bestandteil dieses fragwürdigen Durcheinander.
 
Eine neu antretende politische Kraft muss für Wähler, die schon so oft von den Leuten / Parteien, die sie gewählt hatten, belogen und betrogen worden sind, von Anfang an glaubwürdig sein und glaubwürdig bleiben. Eine solche politische Kraft darf nicht gleich von Haus aus zum eigenen Vorteil die eigenen Regeln biegen oder brechen. Das, was nach außen gelten soll, muss auch nach innen an Konsequenz angewendet werden. Alles andere verdient in der Politik keinerlei Vertrauen! So schwer sich das auch in Zeiten wie diesen und angesichts des Mitbewerbs (bei dem vieles anders ist) in der Praxis lebt.
 
Außerdem gäbe es darüber hinausgehend zahlreiche Diskrepanzen mit "Wien anders", was die Vermittlung politischer Inhalte betrifft (die Demokratische Alternative setzt z.B. NICHT auf Aktionismus!). 
 
Daher wird die Idee eines gemeinsamen Antretens - so schade das auch ist - NICHT weiterverfolgt!
 
 
Beschreibung und Grundsatzprogramm:
 
Das ist derzeit der Schwerpunkt der Erarbeitung. Wie Sie dem beigefügten Dokument entnehmen können, ist da schon recht umfangreich zu vielen Punkten etwas bezüglich (Kritik am) IST-Zustand, an ZielsetzungenLösungsvorschlägen der Demokratischen Alternative und zu den Erwartungen daraus nachzulesen. 
 
Vieles liegt schon auf dem Tisch - vieles ist (zumindest punkto vorschlagsreifer Ausformulierung) noch offen. Siehe dazu die Inhaltsangabe ab Punkt 8. Wobei bei weitem nicht zu allen Punkten eine so umfassende Ausführung notwendig sein wird, wie z.B. zum zuletzt eingearbeiteten und - vor allem punkto Überzeugungsarbeit für die Veränderung - ebenso schwierigen wie heiklen Kernkapitel "Finanzwesen".
 
Dieses Grundsatzprogramm hat aber NICHTS mit einem Wahlprogramm zu tun (z.B. für die anstehende Wienwahl im Oktober dieses Jahres). Es geht über ein solches weit, weit hinaus und soll einem interessierten Leserkreis vermitteln, dass hinter einem ja für den "Mann von der Straße" knapp abgefassten Text eines konkreten Wahlprogramms (in der kürzesten Fassung möglichst nur eine Seite) mit wohlklingenden Slogans und schlagwortartig aufgelisteten Vorhaben nicht nur nebulose Gedankenschwaden und locker-flockig-flauschig dahingesagte Hirngespinste stecken, sondern schon ein fundiertes und möglichst weitreichend überlegtes Gesellschaftskonstrukt bzw. Vorgehensmodell. Es soll die Ernsthaftigkeit und Umsetzbarkeit des einzelnen Wahlprogramms untermauern und zeigen, wo mit dieser politischen Gruppierung die Reise langfristig hingehen kann.
 
 
Wahlprogramm für die Wienwahl:
 
Dieses wurde noch nicht in Angriff genommen. Es wird sich - schlagwortartig verkürzt bzw. auf die lokalen Gegebenheiten konkretisiert - aus den herausgegriffenen wichtigsten Punkten aus dem Grundsatzprogramm zusammensetzen. Aber nur sofern auf Gemeinde- bzw. Bezirksebene überhaupt Handlungsspielraum besteht (mit z.B. globalpolitisch umzusetzenden Vorhaben auf Gemeinde- und Bezirksebene an die Wähler heranzutreten ist schlicht unseriös). 
 
Einige Kapitel, aus denen sich Inhalte durchaus auch für die Umsetzung auf Wien-Ebene gut eignen, liegen schon auf dem Tisch. Sie werden bei der weiteren Erarbeitung ebenfalls nach dieser Eignung priorisiert werden.
 
 
Konstituierung der Demokratischen Alternative:
 
NOCH NICHT erfolgt - weil ....
 
 
Suche nach Mitwirkenden und Unterstützern:
 
Zwar sind die Feedbacks zu den Ausarbeitungen überaus positiv - aber die Bereitschaftserklärungen zur aktiven Mitwirkung und Unterstützung belaufen sich auf knapp eine Handvoll. Dort liegt das Problem! Auch wenn die Ideen ausgearbeitet, Wahlprogramme geschrieben und gedruckt sind etc.: Dieses Vorhaben funktioniert NICHT im Alleingang. Es funktioniert auch nicht, wenn sich - an einer Umsetzung der Ideen durchaus interessierte - Menschen darauf verlassen, dass irgendwelche anderen Menschen schon tun werden ... denn die gibt es dann nicht, wenn jeder so denkt! Für die derzeit absehbare Personenschar ist allein schon die formale Befüllung einer Kandidatenliste für ein Wien-weites Antreten NICHT möglich. Ja nicht einmal für einen einzelnen Bezirk bzw. einzelne Bezirke macht das so Sinn. Vom dann meinerseits zu leistenden finanziellen Beitrag für das formale Antreten der Demokratischen Alternative ganz zu schweigen. Daher auch noch keine Konstituierung. 
 
Die Demokratische Alternative braucht DRINGEND ....
 
  • ehrenamtlich agierende "ordentliche" Mitglieder, die gemäß Statut als eher kleiner Kreativitätspool und als Qualitätsmanagement an der Konzeptarbeit in etwa auf dem Level der bisherigen Ausarbeitungen (Statut und Beschreibung/Grundsatzprogramm) interessiert sind, die entscheidend mithelfen würden, aus dem das Wiener Wahlprogramm "herauszuschnitzen" und dann nach einer - hoffentlich erfolgreichen - Wahl auf Gemeinde- und Bezirksebene helfen würden, die Umsetzung des Programms und die Einhaltung des Statuts durch die Mandatare der "Demokratischen Alternative" zu überwachen - und die Partei gemäß Statut weiter zu führen und zu entwickeln (Kandidatenauswahl, interne Parteivorgängen und Entscheidungen etc.).
  • "außerordentliche" Mitglieder, die sich mit dem bisherigen Inhalt, den Werten und Zielsetzungen der Demokratischen Alternative weitestgehend identifizieren können, die daran interessiert wären (und sich auch zutrauen), als Landtagsabgeordneter/Gemeinderat oder Bezirksrat anzutreten, um  - unter Einhaltung des Parteistatuts - nach erfolgreicher Wahl zu den gesetzlich vorgesehenen Konditionen (wenn möglich darunter!) die erarbeiteten Programme tatsächlich umzusetzen
  • darüber hinausgehend weitere Unterstützer und Multiplikatoren. Wie schon im Statut erläutert möchte die Demokratische Alternative auf den kompletten klassischen Wahlkampf, Plakate, Postwurfsendungen, Inserate etc. verzichten. Damit baut die Hoffnung, wahrgenommen und dann auch gewählt zu werden, ausschließlich auf der Multiplikation via Mundpropaganda, die Schneeballwirkung aus privaten Kontakten, Mails, sozialen Medien, der Teilnahme an Internetdiskussionen etc. auf. Auch die Unterstützungserklärungen für jeden Bezirk und Wahlkreis sind zu bedenken, ohne die eine noch nicht im Gemeinderat vertretene Partei nicht kandidieren darf. JEDER kann hier helfen und ist WICHTIG


Doch ohne das wird es nicht schwierig, sondern unmöglich, die Umsetzungen in Gang zu bringen - mögen die auch noch so gut erdacht sein!

 
Es kommt also wirklich auf SIE an - mehr denn je!
 
Informieren Sie bitte auch über diese Initiative weiter! Nicht in Form von Propaganda oder Werbung, sondern lediglich sachlich darüber, dass es diese Option gibt. Jeder soll sich selber ein eigenes Bild machen können und selbst entscheiden - auch über eine aktive Teilnahme, in welcher Form auch immer. Es wäre schade, wenn es  bloß daran scheitert ... VIELEN DANK !!!
 
KEINE Beitritts- oder Mitgliedsgebühren!
 
 
Herzliche Grüße
Gerhard Kuchta
(Proponent der "Demokratischen Alternative")

Die Reaktion darauf?

NULL - gar keine!

Der Proponent sandte danach am 8.7.2015 eine Information und Bitte um Unterstützung zur Wienwahl 2015 aus:

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: DA - Konstituierung, Wahlprogramm, Unterstützungserklärungen 
Date: Wed, 8 Jul 2015 17:59:48 +0200
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, ....

 

das Vorhaben "Demokratische Alternative" tritt in die entscheidende Phase!

 
Seit heute laufen die konkreten Schritte für ein Antreten bei der Wienwahl 2015!
 
Was ist dafür noch notwendig?
 

Auf Basis/Vorschlag des Statuts findet am 22.7.2015 die Konstituierung der "Demokratischen Alternative" (bereits formal angemeldete Partei) statt, zu welcher ich Sie herzlich einladen möchte (Anmeldung aber für die Organisation des Raumes etc. UNBEDINGT ERFORDERLICH).

 

Auf Basis des (noch zu finalisierenden) Grundsatzprogramms wurde ein kurzes, konkretes Programm für die Wienwahl 2015 entworfen (bei der Konstituierung ebenso zu beschließen, wie das Grundsatzprogramm).  Auch ein kurzes Argumentarium, "was das mit dieser Partei überhaupt soll", wurde erarbeitet. Alles in allem nur 2 (hier beigefügte) Seiten - und bewusst nicht mehr. Wer darüber hinaus nachlesen möchte, der findet ja schon mehr als genug dazu.

 

Die Unterstützung durch Sie ist aber WICHTIGER DENN JE!

 
  • Nicht nur für die unbedingt erforderlichen und zu leistenden Unterstützungserklärungen für ein Antreten (Formulare auch hier anbei),
  • nicht nur für die Weiterverbreitung per Mundpropaganda, Mails, Social Networks etc. (wir arbeiten völlig ohne sonstige Werbungohne Medienunterstützung, aber auch ohne Großsponsoren - der eine politische Partei dann "verpflichtet wäre", ohne Mitgliedbeiträge und ohne öffentliche Gelder),
  • sondern insbesondere auch hinsichtlich Ihrer AKTIVEN MITWIRKUNG. Besonders diese Initiative zur politischen Veränderung kann nur so gut (stark, breit aufgestellt, verlässlich, aktiv, integer, ...) sein, wie es die Menschen sind, die innerhalb dieser Bewegung arbeiten! 
 

Die Demokratische Alternative braucht daher nach wie vor DRINGEND ....

 
  • ehrenamtlich agierende "ordentliche" Mitglieder, die gemäß Statut als eher kleiner Kreativitätspool und als Qualitätsmanagement an der Konzeptarbeit in etwa auf dem Level der bisherigen Ausarbeitungen (Statut und Beschreibung/Grundsatzprogramm) interessiert sind, die entscheidend mithelfen würden,  die Umsetzung des Programms und die Einhaltung des Statuts durch die Mandatare der "Demokratischen Alternative" zu überwachen - und die Partei gemäß Statut weiter zu führen und zu entwickeln (Kandidatenauswahl, interne Parteivorgängen und Entscheidungen etc.).
  • "außerordentliche" Mitglieder, die sich mit dem bisherigen Inhalt, den Werten und Zielsetzungen der Demokratischen Alternative weitestgehend identifizieren können, die daran interessiert wären (und sich auch zutrauen), als Landtagsabgeordneter/Gemeinderat oder Bezirksrat anzutreten, um  - unter Einhaltung des Parteistatuts - nach erfolgreicher Wahl zu den gesetzlich vorgesehenen Konditionen (wenn möglich darunter!) die erarbeiteten Programme tatsächlich umzusetzen
  • darüber hinausgehend weitere Unterstützer und Multiplikatoren. Wie schon wird die Demokratische Alternative auf den kompletten klassischen Wahlkampf, Plakate, Postwurfsendungen, Inserate etc. verzichten. Damit baut die Hoffnung, wahrgenommen und dann auch gewählt zu werden, ausschließlich auf der Multiplikation via Mundpropaganda, die Schneeballwirkung aus privaten Kontakten, Mails, sozialen Medien, der Teilnahme an Internetdiskussionen etc. auf. JEDER kann hier helfen und ist WICHTIG
Es kommt also wirklich auf SIE an - mehr denn je!
 
Informieren Sie bitte auch über diese Initiative weiter! Nicht in Form von Propaganda oder Werbung, sondern lediglich sachlich darüber, dass es diese Option gibt. Jeder soll sich selber ein eigenes Bild machen können und selbst entscheiden - auch über eine aktive Teilnahme, in welcher Form auch immer. Es wäre schade, wenn es  bloß daran scheitert ... VIELEN DANK !!!
 

KEINE Beitritts- oder Mitgliedsgebühren!

 

Herzliche Grüße

Gerhard Kuchta
(Proponent der "Demokratischen Alternative")

Die Reaktion darauf?

NULL - gar keine!

Daher ging der Proponent davon aus, dass eben am eigenen politischen Engagement bzw. so einer Gruppierung kein Interesse besteht und gab am 20.7.2015 seinen Rückzug sowie die Aufgabe der Gründungspläne für die DA bekannt:

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: DA - Absage Konstituierung / Einstellung der Unterschriftensammlung
Date: Mon, 20 Jul 2015 10:18:29 +0200

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, ....
 

das Vorhaben "Demokratische Alternative" ist (zumindest vorläufig) GESCHEITERT!

 
Es mangelt nicht an Ideen, nicht am eigenen Bemühen und nicht an der Ernsthaftigkeit der Absichten, aber es mangelt an der erzielbaren Unterstützung durch weitere Personen - vor allem was die aktive Mitwirkung/Mitarbeit betrifft - und der notwendigen Breite für ein politisches Antreten, um in Wien oder in Teilen Wiens etwas zu bewirken. Man kann, bei allem eigenen Engagement, eine politische Bewegung nicht als Einzelunternehmen führen, auch nicht als Familienbetrieb (u. dgl.). Nicht für ein ganzes Bundesland, ja nicht einmal für einen einzelnen politischen Bezirk. Und für mehr schon gar nicht.
 
Wenn die erforderliche Unterstützung nicht einmal im engeren Kreis erzielbar scheint, wo man persönlich bekannt und bezüglich Zugang, zu den Dingen, Arbeitsweise etc. schon aus nächster Nähe erlebt worden ist, dann macht man sich besser rechtzeitig Gedanken, ob das so etwas werden kann - und sucht, falls nicht, die Ursachen dafür einmal bei sich, statt bei anderen. Auch das gehört dazu, sich von etablierter Politik zu unterscheiden: Das Scheitern rechtzeitig zu sehen, Niederlagen offen einzugestehen, die Schuld nicht anderen/anderem in die Schuhe zu schieben und entsprechende Konsequenzen zu ziehen (auch persönliche). 
 
Daher sage ich die für 22.7.2015 geplante Konstituierung der "Demokratischen Alternative" ab und widerrufe die Bitte zur Abgabe/Zusendung von Unterstützungserklärungen. Beides würde Sie nur unnötig Zeit und Geld kosten. Das Gegenteil davon wäre aber ein wesentliches Ziel dieser geplanten politischen Bewegung gewesen.
 
Und ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei all denen, die sehr wohl bereits in dieser Sache aktiv geworden sind oder in der Folge noch hilfreich sein wollten. VIELEN HERZLICHEN DANK!
 
Wie geht es nun persönlich weiter? Wie immer schon betont ist das politische Engagement strikt von der Tätigkeit als Mietervertreter und im Mieterbeirat zu trennen. Wenn auch die Problematik aus der Mieterbeiratstätigkeit heraus das andere mit-beeinflusst hat: Das bleibt auch weiterhin so. Daher läuft diese Funktion für mich weiter, aber spätestens 2016 samt allen weiteren Tätigkeiten für den Hugo Breitner Hof aus. Denn dass persönlich derzeit eine gewisse Leere und Müdigkeit da ist, verhehle ich nicht - und wird hoffentlich für Sie einleuchtend sein. Auch ein Sysiphus darf einmal müde werden. Insbesondere aufgrund einer doch nur sehr sehr überschaubaren Hoffnung, durch die politischen Kräfte, die sich da am Horizont abzeichnen (samt damit verbundene Medien, Instanzen etc.) würde sich auch nur irgendetwas für unsere Tätigkeit und unsere Bemühungen für die Mieter im Gemeindebau verbessern. Eher im Gegenteil! Andernfalls wäre ja ein versuchtes eigenes Antreten gar nicht erforderlich gewesen. Aber erst einmal abwarten, was da kommt. Es ist jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass sich dadurch die Beendigung meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten eher beschleunigt. Dies nur zu Ihrer Orientierung - sofern für Sie überhaupt von Belang. Und: Ja, dass deswegen vielleicht auch ein paar Sektkorken knallen könnten, das stört mich selber. Ist aber als Nebengeräusch eben zur Kenntnis zu nehmen.
 
Herzliche Grüße
Gerhard Kuchta

Hui, war dann was los!

Es trafen auf einmal Dutzende Mails und Anrufe beim Proponenten ein, sich den Rückzug doch noch einmal zu überlegen und doch nach der Parteigründung bei der Wienwahl 2015 - die damals ja unmittelbar bevorstand - anzutreten.

Daher - was blieb anderes übrig - der nachfolgende Rückzug vom Rückzug:

From: gerhard_kuchta@hotmail.com
Subject: DA - also doch!
Date: Wed, 22 Jul 2015 14:39:23 +0200

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde, ....
 
nichts ist schlimmer, als heute so und morgen ganz anders zu reden. Und noch schlimmer in der Politik (obwohl man es von dort eh gewohnt ist). Und noch viel, viel schlimmer, wenn ich es genauso machen muss!
 
Dennoch muss ich es in dem Fall:
 
Was ist passiert?
 
Bis zum Montag hatte ich nicht einmal genügend Rückmeldungen, um eine Konstituierung halbwegs über die Bühne zu bringen. Und Entscheidungen kann man nur auf dem aufbauen, was man selber auch weiß oder einigermaßen fundiert abschätzen kann. Daher war es der einzig seriöse Schritt, die Sache abzublasen - schon um Ihnen nicht noch Zeit und Geld zu stehlen.
 
Was sich aber an positivem Echo seither abspielt, ist für mich einzigartig und war auf Basis des Bisherigen nicht zu erwarten. 
 
Da kommen z.B. die Meldungen "Bitte weitermachen" und "Schade" aus Ecken, wo ich nicht einmal gewusst habe, dort überhaupt wahrgenommen zu werden. Das ist eben der Nachteil an der Arbeit über soziale Netzwerke, Maillisten, ohne fixen Mitgliederstamm und so weiter: Man kann die eigene Stärke und den gegebenen Rückhalt äußerst schwer abschätzen. Anmerkung: Dennoch würde ich es nach wie vor nicht anders machen wollen, um nicht dann später von Großsponsoren abhängig zu sein, aus der Parteiarbeit Steuergeld zu binden oder sowieso wenig begüterten Menschen Mitgliedsbeitäge abzuverlangen. 
 
Die Sache verdient daher nach wie vor ihre Chance - und die Menschen, die auf dieses Vorhaben Hoffnungen setzen noch viel mehr!


Daher WIDERRUFE ich den Rückzug!

 
Die verlegte Konstituierung findet daher am Mittwoch, den 29.7.2015, um 18.30 Uhr im
 
Restaurant Bieriger (http://1150.bieriger.at/)
1150 - Schweglerstrasse 37 
(hinterer Lokalteil bzw. Raum AIDA, Reservierung auf "Kuchta") mit der ursprünglich geplanten Tagesordnung statt.
 
Um Anmeldung bei gerhard_kuchta@hotmail.com wird AUSDRÜCKLICH GEBETEN, um die Raumgröße für die Veranstaltung im Vorhinein richtig bemessen zu können!
 
Liebe Leute, wir brauchen nach wie vor JEDE Unterstützung, die wir bekommen können - denn nach wie vor bewegt sich das Vorhaben fast jenseits der praktischen Machbarkeit und außerhalb aller Grundregeln der bisherigen Funktionsweise etablierter politischer Parteien (kein großer Mitgliederstock mit Mitgliedsgebühren, keine Sponsoren, keine breite mediale Werbung, keine öffentlichen Gelder, ...). Aber nur so kann man verändern, wie Politik funktioniert!
 
Sagen Sie es weiter!!
 
Geben Sie uns Ihre Unterstützungserklärungen und auch später Ihre Stimme!
 
Aber schenken Sie uns auch Ihre praktische Mitwirkung - als ordentliches Mitglied (OHNE Mitgliedsgebühr - um Programm und Partei weiter zu entwickeln und die Umsetzungen zu überwachen) oder als außerordentliches Mitglied (um als Mandatar das Programm  umzusetzen).
 
Herzliche Grüße (und entschuldigen Sie bitte den Zick-zack-Kurs, es soll der einzige bleiben)
Gerhard Kuchta
(Proponent der "Demokratischen Alternative")

Und was war dann weiter?

Okay, die Konstituierung ging in der Folge über die Bühne - mit einer Handvoll an Interessenten.

Wie sah das später bei der Wienwahl 2015 aus?

Keine Kandidaten aus dem Kreis dieser "Motivatoren" - ja nicht einmal in der Anzahl als relevant zu erwähnende Unterstützungserklärungen.

Das setzte sich in der Folge fort!

Was schließlich dazu führte, dass der Proponent und nun Parteivorsitzende im Mai 2020 anlässlich seines 65. Geburtstags beschloss, nun "wirklich" in Pension zu gehen und sämtliche Tätigkeiten als Mietervertreter und in der Politik aufzugeben - schon der eigenen arg leidenden Lebensqualität zuliebe.

Aber, schau an - auf einmal dasselbe Reaktionsbild wie im Juli 2015: Dutzende Mails und Anrufe, doch weiterzumachen - weil "wenn DU aufgibst, dann ist ja GAR KEINER mehr da ... was soll dann werden?"

Und seither?

Wieder NICHTS aus diesen Kreisen!

 

Was heißt denn das?

Denn auf die grundsätzlichen gesellschaftlichen Erwartungshaltungen an ein "politisches Vertretungssystem" lässt das schon schließen!

Bedeutet das nicht "ich erwarte mir eine Wahrung meiner Interessen - und tatsächliche Durchsetzung, die aber völlig ohne meine eigene Beteiligung und ohne Risiko oder Unannehmlichkeiten für mich stattfindet"?

Geht das in der Demokratie?

NEIN!

Es ist eher das Herbeisehnen eines Messias, der einem auf wundersame Weise die eigenen Probleme wegzaubert und alle Wünsche erfüllt. Genau die eigenen, alle!

Oder gar der Ruf nach einem "starken Mann" - der  aber nicht zum eigenen Wohl tätig ist, sondern eben alle Wünsche der Bevölkerung erfüllt.

Frage: Wann hätte es so einen in unserer Menschheitsgeschichte schon gegeben? Und vor allem: Wie oft?

Churchill: "No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time." (grob übersetzt: "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.")

Aber die Demokratie funktioniert eben über Mehrheiten. Ohne die gibt es keine Veränderungen zum Wohl der Beteiligten. Das ist sogar systemisch so ein unabdingbarer Teil der Demokratie: Es gibt keine solche ohne aktive Beteiligung der Menschen.

Nicht zu IHREM Wohl!