BP-Kandidatur: Antworten, die Potential kosten? (13.7.2022)

 

Ich bin heute gefragt worden - mit großer Berechtigung (btw. halte ich JEDE Frage für berechtigt, wenn sie sich wirklich stellt und konstruktiv gemeint ist) - warum ich denn offensiv auch Fragen beantworte, die "so wirklich heiße Eisen betreffen". Also konkret gerade Abtreibung, Sterbehilfe, Neutralität, Ukrainekrieg et cetera. Spannender Weise vieles an Fragen, die weder eigentliche Kompetenzen des Bundespräsidenten berühren noch die Amtsfähigkeit und Amtsauffassung betreffen. Da hätte ich anderes erwartet - und habe mich geirrt.

Aber zurück zur Frage - und ihrer Beantwortung:

Wenn jemand von mir etwas wissen möchte und ich mich für ein öffentliches Amt bewerbe, so hat diese Person Anspruch auf eine Antwort!

Auf eine ehrliche, wahre, möglichst vollständige, klare und nach bestem Wissen und Gewissen. 

Egal ob das jetzt direkt mit dem Amt und seiner Ausführung zusammenhängt oder nicht!

 

Und: Ja, das mag aus meiner persönlichen Einstellung oder eben mit mir verbundenen Tatsache auch Stimmen und Unterstützung kosten. Das ist auch okay so.

Aber ich werde nicht um den heißen Brei herumreden, etwas unter dem Teppich halten oder beschönigen, verschleiern - whatever, wenn es für Ihre Entscheidung relevant ist!

Und sei es, dass Sie blaue Wellensittiche lieber mögen und ich gelbe (nur ein fiktives Beispiel, sind mir beide gleich lieb).