38 Mrd. Euro Hilfsprogramm (14.5.2020)

 

Schauen wir uns doch einmal die konkrete Situation aufgrund der Zahlen genauer an - und vergleichen sie mit dem ursprünglich verkündeten "Wir lassen niemanden zurück - koste es, was es wolle" und veranschlagten satten 38 Milliarden Euro der Bundesregierung!

Zitat: Für den ersten Monat hat die Wirtschaftskammer aus dem Härtefallfonds an 153.000 Selbstständige 160 Mio. Euro ausbezahlt. ... Im Schnitt seien damit pro Antrag 1.046 Euro ausgezahlt worden, ...

Also mit 1.046 Euro sollen die Selbständigen - im Schnitt - das Auslangen finden, monatlich ... im wohl härtesten Monat, was die Restriktionen betrifft.

Und was ist mit den zusätzlichen (Zitat) über 1,8 Millionen Menschen ohne Arbeitsstelle oder in Kurzarbeit ? Mit wieviel (weniger) finden die und ihre Familien gerade das Auslangen - monatlich?

Gleichzeitig wird über (Zitat) Unterstützungen über 767 Millionen Euro für die AUA diskutiert.

Und ein (Zitat) 700-Mio.-Euro-Fonds für NGOs und gemeinnützige Vereine in Aussicht gestellt.

Nein, keine Frage, dass diese Unternehmen, Vereine etc. das nicht alle in der jetzigen Situation gut gebrauchen können und dass damit AUCH Arbeitsplätze verbunden sind.

Aber die Frage der Relationen stellt sich!

Apropos! Die Repräsentationsausgaben im Bundeskanzleramt stiegen im Budgetvorschlag 2020 von 270.000 Euro auf 1,2 Millionen Euro.

Da ist es natürlich schon verständlich, dass im selben Budgetentwurf für den Sicherheitsbereich um 107 Mio. Euro mehr veranschlagt sind - also ein Betrag in der Höhe von 2/3 der Ausgaben an Selbständige im Krisenmonat. Weil es gut sein kann, dass man dieses zusätzliche Personal im Sicherheitsbereich dringend brauchen wird falls die Leute endgültig durchdrehen und Amok laufen.

Wie war das? "Wir lassen niemanden zurück - koste es, was es wolle" ???

Ah ja, eh ...