2.000 Milliarden für die Wirtschaft (19.3.2020)

 

https://kurier.at/wirtschaft/wie-europa-jetzt-rettungsbojen-fuer-seine-wirtschaft-auswirft/400785716

Zitat: Mit nie da gewesenen Maßnahmen beginnen die Staaten multi-milliardenschwere Schutzschilde aufzubauen, um ihren Wirtschaftskreislauf vor einer tödlichen Infizierung zu schützen. Rechnet man die angekündigten Hilfspakete von EU-Staaten und den USA zusammen, werden an die 2.000 Milliarden Euro als Rettungsbojen an die sinkenden Ökonomien ausgeworfen.

 

Wenn diese Krise und für jeden deutlich spürbare Misere EIN Gutes hat, dann ist es der Effekt, dass uns ab jetzt niemand mehr zu auch nur irgendetwas mit dem Argument kommen kann, "das wäre alles nicht fínanzierbar".

Und da braucht auch keiner einwenden, durch die Krise jetzt wären eben die Budgettöpfe leer. Die waren vorher auch nicht voll - angeblich! Man denke an die Herumstreiterei zur Erhöhung des EU-Budgets. Also was? Und zwei Wochen weniger an Shutdown könnten wohl Energieumstieg, Flüchtlingskrise, alle Maßnahmen im Gesundheits- und Sozialbereich, die Verbesserungen in der Bildung et cetera finanzieren.

Egal ob zur Klimakrise, beim Umstieg der Energieträger, im Sozial, Gesundheits- oder Bildungsbereich, bei der Flüchtlingskrise und, und, und: Es scheitert am WOLLEN, und NICHT an der Finanzierbarkeit!

Volkswirtschaftlich gesamt gesehen und global betrachtet ist das ja auch so: Solange nicht jemand kommt, und die Effekte "vom Markt heraus" nicht für sich oder bloß eine kleine Gruppe ausnutzen möchte, so lange sind alle diese Anstrengungen auch leistbar. Ja man merkt sie nicht einmal bezüglich Inflation - weil sie auf einem global gleichmäßig angehobenen Level nicht spürbar wird.

Ganz im Gegenteil: Die positiven Effekte in der Realwirtschaft sind da! So wie man ja auch jetzt die Unsummen leistet, um nach Beendigung der Ausnahmesituation in einer gesunde(te)n Real- und Volkswirtschaft weitermachen zu können. Und genau diese zusätzlichen Ankurbelungen für die Zeit nach den derzeitigen Restriktionen brauchen wir. JETZT ist die Zeit für die positiven Veränderungen tatsächlich da! Siehe z.B. das hier - Zitat: Der italienische Premier Giuseppe Conte hat ein weiteres Wirtschaftspaket angekündigt, das in circa zwei Wochen vorgestellt werden soll. Ziel sei es, mehrere Milliarden für öffentliche Investitionen lockerzumachen. Damit solle das italienische Straßen- und Bahnnetz modernisiert und Infrastrukturen errichtet werden, auf die Italien „seit Jahrzehnten“ wartet. So soll die Wirtschaft nach Beendigung der Coronavirus-Krise wieder in Bewegung kommen.

Fragt sich lediglich immer, ob die Maßnahmen nachhaltig in die richtige Richtung gehen.

Außer eben manche versuchen, auch da wieder als Kriegsgewinnler nur für sich selber "den Extra-Bonus" herauszuholen und den anderen dabei zu schaden.

Das muss aufhören - ein für alle Mal!