Zeitgewinn im Klimawandel

Was wir sinnvoll dazu tun könnten

Momentan werden viele – großteils abstrus und gefährlich anmutende – Maßnahmen und Vorhaben diskutiert, um in den Klimawandel einzugreifen.

Hier geht es um eine zwar utopisch klingende Variante, die aber schon mit jedem Teilschritt positiv beiträgt und vor allem leicht reversibel ist, wenn wir eine Temperaturabsenkung nicht mehr brauchen.

Grundsätzliches aus Sicht der DA dazu:

Der Klimawandel entwickelt sich rasant – rasanter als es die schlimmsten Prognosen es vorhergesehen haben. Und es ist deutlich absehbar, dass wir – selbst bei rigorosen Veränderungen in unserer Lebensweise – “die Kurve längst nicht mehr rechtzeitig kriegen”.

Daher sind alle sinnvollen (!!) Maßnahmen gefragt, um in diesem derzeit chancenlosen Wettrennen mit der Natur Zeit zu gewinnen.

Das Thema beschäftigt die DA (in Person des Vorsitzenden) schon lange – und man wurde dazu bereits Anfang 2016 aktiv.

Konkreter Anlass um im April 2019 nachzustoßen war ein ORF-Bericht bezüglich aktueller Überlegungen der Wissenschaftler, die teils ebenso utopisch anmuten wie der bereits eingebrachte Vorschlag der DA – aber wesentlich gefährlicher bezüglich unerwünschter Nebenwirkungen und Umkehrbarkeit sind.

Ohne noch nie dagewesene engagierte zusätzliche Maßnahmen, um die derzeitige Entwicklung im Klimawandel zu bremsen werden wir ökologisch und auch in sonst allen gesellschaftlich relevanten Bereichen in schon naher Zukunft ein apokalyptisches Desaster erleben.

Daher sind eben diese engagierten zusätzlichen Maßnahmen dringend erforderlich. Aber möglichst ohne Nebenwirkungen und bestmöglich umkehrbar müssen sie sein!

Gerhard Kuchta (gerhard.kuchta@outlook.com, +43/664 313 46 20)

Mails vom 28. Jänner 2016 und 12. April 2019.

Keine Reaktion auf diese Mails.

Der Klimawandel schreitet – ohne ausreichende Gegenmaßnahmen, schon aufgrund der momentan parallelen Corona-Problematik – weiter fort. Dies betrifft auch alle Maßnahmen zum Zeitgewinn.

Wir werden in der bisherigen Form weiter agieren – und zu den Themenbereichen nicht locker lassen.

Natürlich ist jeder eigene Beitrag zur Schonung des Klimas willkommen – egal, wie gering er ist: Es hilft mit!

Vor allem aber ist es unumgänglich, Lobbying für einen Gesinnungswandel dahingehend zu betreiben, dass fossile Energieträger so rasch wie möglich gänzlich aufgegeben werden und auch andere Maßnahmen zur aktiven Bekämpfung des Klimawandels gesetzt werden – inklusive von Maßnahmen, die eben auf sinnvolle Weise, Nebenwirkungs-frei und reversibel Zeit für diese Bekämpfung gewinnen helfen.

Bitte um Kontakt und (möglichst sachliches) Feedback!

Der Verlauf – nur auf die DA und die Reaktionen dazu bezogen:

Von: Gerhard Kuchta <gerhard_kuchta@hotmail.com>
Gesendet: Donnerstag, 28. Jänner 2016 20:06
An: unepinfo@unep.org
Cc: praesident@oeaw.ac.at
Betreff: Workaround/interim solution to combat Climate Change

Dear Sirs,

a relative simple solution/proposal to buy time for the urgently needed greengas-reduction:

Bring several satellites with huge solar sails in an Earth-synchronous orbit around the sun at the ideal position between sun and earth so that these unfolded sunsails can diminish the sun-emission in an optimal way.

It is not at all necessary to filter the complete or big parts of the emission. It should only be an equivalent to the trend of the temperature-development on planet Earth.

This solution could also be helpful in the case of a solar mass-eruption pointed directly towards the Earth.

Best regards from Vienna

Gerhard Kuchta

Von: Gerhard Kuchta <gerhard_kuchta@hotmail.com>
Gesendet: Freitag, 12. April 2019 08:15
An: ipcc-sec@wmo.int; Jan Wörner (ESA); service@bmnt.gv.at; Ulrike Lohmann (ETH Zürich); Marco Mazzotti (ETH Zürich); Gernot Wagner (Harvard University); unepinfo@unep.org; praesident@oeaw.ac.at
Cc: ORF Online
Betreff: Workaround / Zwischenlösung zur Bekämpfung des Klimawandels
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezugnehmend auf den heutigen Bericht auf ORF.AT “Klimamanipulation – Riskanter Plan zur Rettung der Welt” übermittle ich Ihnen ein Mail (leider ohne Antwort dazu), das ich im Jänner 2016 an die UNO und die ÖAW gesendet habe, später auch an die NASA und ESA. 

Denn: Hier fehlt in der Aufzählung der Möglichkeiten zum Zeitgewinn zur Bekämpfung des rasanten Klimawandels (dass es sich hier nur um eine Zwischenlösung handeln kann und die echte Lösung nur in einer massiven Reduktion der Treibhausgase besteht ist wohl unbestritten) die Evaluierung der wohl risikolosesten Methode, um gegen die Klimaerwärmung vorübergehend etwas zu tun!

Denn der Hinweis auf die unkalkulierbaren Risiken der im Artikel aufgezeigten Methoden ist wohl nur zu berechtigt.

Daher ersuchen wir um Prüfung einer weit risikoärmeren Variante auf rechtzeitige Machbarkeit und Effizienz:

Konkret geht es ja darum, der Erde Zeit zu verschaffen, um das Treibhausgas-Problem zu lösen , dabei aber auch eine Lösung zu schaffen, die möglichst ohne Nebenwirkungen und relativ rasch einsetzbar ist und die man auch je nach Erfolg bei der Umsetzung des Technologiewandels, den wir brauchen wieder sukzessive zurückfahren und ohne Nebenwirkungen komplett rückgängig machen kann.

Die Idee ist, quasi eine permanente Mini-Sonnenfinsternis zu schaffen, die jenen kleinen Prozentsatz an Sonnenenergie abschirmt, die unseren Planeten derzeit zuviel trifft und aufheizt. Das geht aber logischer Weise nicht unmittelbar an der Erde, sondern soll auf etwa halber Strecke zwischen Sonne und Erde durch zahlreiche Satelliten mit riesigen Sonnensegeln erfolgen, die sich dort in einem Synchron-Orbit mit der Erde befinden. Diese Sonnensegel sollen sukzessive wieder eingefahren werden können. Oder man sprengt eben einen Satelliten nach dem anderen wieder wenn diese nicht mehr notwendig sind.

Ginge das? Wäre das machbar und eine Lösung?

Angeblich wurde das auch schon angedacht und wäre machbar – nur “zu teuer”. Und das kann wohl einerseits angesichts der hier angedachten Methoden und Risiken nicht ungeprüft im Raum stehen bleiben und andererseits kein Argument sein, wenn man die Folgekosten durch den Klimawandel bedenkt und so manchen – auch punkto Raumfahrt betriebenen – Aufwand vergleicht, bei dem sich die Frage nach dem Kosten/Nutzen-Faktor wesentlich deutlicher stellt.

Zusatzfrage: Könnten diese Satelliten und Segel so stabil und flexibel gebaut werden, dass die auch eine direkte Sonneneruption / Flare zumindest teilweise abfangen könnten, die die Erde treffen würden? Natürlich auch technisch so stabil gebaut, dass durch die Sonneneruption die Satelliten nicht so beschädigt werden, dass die Segel nicht mehr eingefahren werden können. Oder bräuchte man dazu ggf. eine andere/zweite/spätere Lösung? 

Wir ersuchen Sie um kritische Würdigung und ggf. Erwägung/Umsetzung dieser Alternative!

Denn wenn es im Artikel heißt „Wir greifen im Moment eben nach jedem Strohhalm in der Klimaproblematik.“, dann sollte wirklich JEDER auf Machbarkeit, Effizienz und daher Sinnhaftigkeit überprüft werden.

  
Für die “Demokratische Alternative”
mit den besten Grüßen
Gerhard Kuchta
(Vorsitzender)
 

Von: Gerhard Kuchta <gerhard_kuchta@hotmail.com>
Gesendet: Donnerstag, 28. Jänner 2016 20:06
An: unepinfo@unep.org
Cc: praesident@oeaw.ac.at
Betreff: Workaround/interim solution to combat Climate Change

Dear Sirs,

a relative simple solution/proposal to buy time for the urgently needed greengas-reduction:

Bring several satellites with huge solar sails in an Earth-synchronous orbit around the sun at the ideal position between sun and earth so that these unfolded sunsails can diminish the sun-emission in an optimal way.

It is not at all necessary to filter the complete or big parts of the emission. It should only be an equivalent to the trend of the temperature-development on planet Earth.

This solution could also be helpful in the case of a solar mass-eruption pointed directly towards the Earth.

Best regards from Vienna

Gerhard Kuchta

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